Was kann ich tun, um Außerkörperliche Erfahrungen zu begünstigen?

Das ist eine Frage, die ich immer wieder gestellt bekomme. Es gibt leider keine universelle Antwort, die für alle Menschen gleichermaßen gilt. Jeder Mensch ist verschieden und jede AKE ist unterschiedlich. Ganz wichtig ist aus meiner Perspektive die Formulierung einer klaren Absicht. Was sind deine persönlichen Beweggründe? Warum suchst du diese Art von Erfahrung? Wie wird eine AKE dein Leben verändern? Hilfreich ist, Antworten auf diese Fragen schriftlich auszuformulieren.

Nicht ohne Grund hat Robert Monroe mit einer sehr deutlichen Affirmation gearbeitet, als Teil seines Vorbereitungsprozesses, den er vor jeder Übung konsequent durchlief. Die von ihm formulierte “Gateway Affirmation” lässt sich in vier verschiedene Abschnitte aufteilen. 

“Ich bin mehr als mein physischer Körper.”

Dies ist der erste und gleichzeitig auch der wichtigste Punkt der Affirmation. Diese Annahme gilt als Grundlage. Hast du Zweifel daran, mehr als nur ein physischer Körper zu sein, stehst du von Anfang an auf wackeligen Beinen und hast keinen soliden Ausgangspunkt für deine Erkundungsarbeit. Es ist enorm wichtig, dass du mit den Worten, die deine Absicht widerspiegeln, in Resonanz stehst.

“Weil ich mehr bin als physische Materie, wünsche ich mir zutiefst, zu wachsen, zu erfahren, solch höhere Energien und Energiesysteme kennenzulernen, zu verstehen, zu lenken und zu nutzen, wie es für mich und diejenigen, die mir nahe stehen, segensreich und förderlich ist.”

Im zweiten Abschnitt der Gateway Affirmation beschreibt Robert Monroe seinen Wunsch. Auch dafür wählt er sehr präzise Worte und inkludiert am Ende des Abschnitts die Aussage: …, “wie es für mich und diejenigen, die mir nahe stehen, segensreich und förderlich ist.” Dieser Satz könnte theoretisch auch lauten: … “zum Wohle Aller.” Ist dein tiefer und authentischer Wunsch, eine außerkörperliche Erfahrung zu haben, kannst du dies entsprechend formulieren. Z.B. mit den Worten: “Ich wünsche mir zutiefst, eine außerkörperliche Erfahrung zu machen und ich vertraue darauf, dass mir dies mit Leichtigkeit und zum Wohle Aller gelingt.”

“Ich wünsche mir zutiefst die Hilfe und die Zusammenarbeit, die Unterstützung und das Verständnis derjenigen Individuen, deren Weisheit, Entwicklung und Erfahrung der meinen gleich oder größer sind.”

Robert Monroe hat seine geistigen Helfer (auch Geisthelfer oder Spirit Guides) stets in seine Arbeit einbezogen und damit auch ganz bewusst seine Beziehung zu diesen Individuen gepflegt. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie wichtig diese Unterstützung in nicht-physischen Umgebungen ist. Schließlich bewegen wir uns im außerkörperlichen Zustand abseits unserer gewohnten Realität und stoßen oft schnell an unsere Grenzen, was die Navigation innerhalb der unterschiedlichen Ebenen angeht. Die Bitte um geistige Führung - was oder wen immer du dafür hältst - sollte also einen Platz in deiner Affirmation finden.

Am Ende jeder Affirmation steht der Ausdruck von Dankbarkeit. Hier geht es nicht darum, die richtigen Worte zu finden. Viel wichtiger ist es, ein Gefühl von Dankbarkeit zu generieren. Dankbarkeit, ähnlich wie auch Liebe, sind Energieformen mit hoher Schwingungsfrequenz, die unseren nicht-physischen Motor zum Laufen bringen. Um ein Gefühl von Dankbarkeit zu generieren, hilft es, sich an eine Situation zu erinnern, in der du Dankbarkeit empfunden und/oder von Herzen zum Ausdruck gebracht hast.

Es ist wichtig, sich bei der Formulierung einer Affirmation auf positive Aspekte zu konzentrieren und negative Formulierungen zu vermeiden. Hier ein Beispiel, wie deine Affirmation NICHT aussehen sollte:

“Ich habe keine Angst im Dunkeln und werde keinen bösen Geistern begegnen.”

Diese Wortwahl wirkt stimulierend auf unsere negativen Gefühlsmuster. Besser formuliert würde diese Affirmation wie folgt klingen:

“Ich bewege mich stets im Licht, umgeben von Individuen, die mir liebend und unterstützend zur Seite stehen.”

Mehr zu Thema - Affirmationen richtig erstellen - findest du unter http://secret-wiki.de/wiki/Affirmationen.

Dein letzter bewusster Gedanke sollte ein kurzes Mantra sein, dass du im Geiste mehrmals wiederholst: "Ich habe jetzt eine außerkörperliche Erfahrung! - Ich habe jetzt eine außerkörperliche Erfahrung..." 

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