Die 5 Schlüssel zur erfolgreichen AKE

Die große Frage, die mir immer wieder gestellt wird ist:

„Warum haben manche Menschen unglaublich tolle Erfahrungen während ihrer persönlichen Bewusstseinsforschung, während meine Erlebnisse eher unspektakulär oder schwammig sind?”

 

Millionen von Menschen lesen jährlich Bücher, meditieren mit oder ohne Hilfsmittel, arbeiten mit Affirmationen oder besuchen Workshops, um ihren Zielen näher zu kommen. Einige greifen zu pflanzlichen oder chemischen Drogen, um Zustände des erweiterten Bewusstseins zu erreichen und um zu neunen Erkenntnissen zu gelangen. Manche Menschen sind dabei erfolgreicher als andere. Dafür gibt es meines Erachtens triftige Gründe.

 

Als Trainer und Workshopleiter habe ich in den letzten 10 Jahren viele Menschen bei ihren Bemühungen der Bewusstseinsforschung unterstützt: Beim Üben von AKE, beim Manifestieren einer besseren physischen Realität, bei der Kommunikation mit nicht-physischen Intelligenzen und nicht zuletzt bei energetischer Heilarbeit.

 

Ich selbst habe jahrelang mit Neid auf diejenigen geschaut, die von ihren “Entdeckungsreisen” mit eindrucksvollen und spannenden Erfahrungen zurückkehrten, während ich oft nichts als Dunkel sah. Ich bin weder aus meinem Körper geschwebt, noch habe ich von Begegnungen mit Wesenheiten aus anderen Dimensionen berichten können.

Erst im Laufe der Jahre, als ich bereit war, meine Erwartungshaltung zu modifizieren und mir einige essenzielle Fähigkeiten angeeignet hatte, gewannen meine Erfahrungen an Plastizität. Ich lernte Schritt für Schritt, verifizierbare Informationen zu sammeln, diese in mein physisches Dasein zu integrieren und dadurch meine persönliche Lebensqualität zu steigern.

 

Folgend die wichtigsten Aspekte für erfolgreiche Expeditionen ins "Unbekannte":

 

Die richtige Absicht

Es ist wichtig, eine klare, positive Absicht zu fassen. Dabei kann es hilfreich sein, diese in Worte auszudrücken und aufzuschreiben. Auf diese Art und Weise bekommst du ein gutes Gefühl dafür, ob die Absicht tatsächlich authentisch oder eher ego-gesteuert ist. Eine klare und authentische Absicht schafft Resonanz und dient gleichzeitig als energetische Landkarte auf dem Weg zum gewünschten Ergebnis. Je detaillierter eine Absicht formuliert ist und je mehr Gefühl dabei investiert wird desto schneller ebnet sich der Weg zum Ziel. Bob Monroe entwickelte die “Gateway Affirmation” als Absichtserklärung, um sein Ziel fest ins Bewusstsein zu verankern.

 

Energie aktivieren und kontrolliert bewegen

Energie und Bewusstsein sind nicht voneinander getrennt. Als multidimensionales und intelligentes Wesen ist es wichtig, alle Aspekte deines Bewusstseinssystems zu nutzen. Die innere Energie wird je nach philosophischem Ansatz als Chi, Prana, Lebenskraft oder Bioenergie bezeichnet und findet sich u.a. in unseren Gefühlen, in unterschiedlichen mentalen Zuständen sowie auch in unseren Beziehungen wieder. Lerne, deine innere Energie zu lenken und deine persönliche Schwingungsfrequenz zu erhöhen. Damit schaffst du beste Vorraussetzungen für das bewusste Erleben von außenkörperlichen Zuständen, für eine stabile physische Gesundheit sowie für die Manifestation von optimalen Lebensumständen.

Ein guter Ansatz dafür ist, mehr über die Chakras, die Meridiane und über das menschlichen Energiefeld (Aura) zu lernen. Eigne dir Techniken an, die dir erlauben, dein Energiefeld optimal zu nutzen. Eine Methode ist z.B. die Arbeit mit dem Energieresonanzballon nach Robert Monroe.

 

Ängste erkennen und beseitigen, sich der Herzenergie öffnen

Jeder von uns hat bewusste und unbewusste Ängste, die einer bestimmten Absicht im Weg stehen können. Daher ist es ab einem bestimmten Punkt unerlässlich, sich mit den eigenen Ängsten auseinander zu setzten und diese aufzulösen.

Wenn wir uns von Ängsten befreien, öffnen wir uns der Energie des Herzens, die eine enorme Kraft hat und in perfekter Resonanz mit unserem Höheren Selbst steht.

 

Imagination

Nutze die Kraft deiner Imagination. Unsere Vorstellungskraft hilt dabei, Energie zu bewegen und in eine bestimmte Richtung zu lenken. Wenn wir uns auf “Neuland” zubewegen, dienen innere Bilder und Gefühle als wichtige Vehikel zur Fortbewegung in nicht-physischen Umgebungen. Ich betrachte die Vorstellungskraft gerne als Brücke zwischen den Welten und beginne meine Entdeckungsreisen stets mit der selben Fragestellung: „Was wäre, wenn…?” und „Wie würde es sich anfühlen, wenn…?” Ich male mir die Erfahrung, die ich suche aus, um mich aktiv darauf vorzubereiten.

 

Regelmäßiges Üben und Anwenden von Zuständen des erweiterten Bewusstseins.

Das regelmäßige Üben von Zuständen des erweiterten Bewusstseins hilft dabei, Türen zu einer erhöhten Wahrnehmungsfähigkeit zu öffnen. Die Erfahrung zeigt, dass verschiedene Gehirnwellenmuster unterschiedliche Funktionen bei der Erforschung des Bewusstseins ermöglichen. Es gibt fünf grundlegende Frequenzzustände, die jeweils in Hz gemessen werden: Beta, Alpha, Theta, Delta und Gamma. Jeder Zustand hat seine ganz eigenen und genau definierten Eigenschaften. Alpha und Theta Zustände eignen sich besonders gut für die persönliche Bewusstseinsforschung. Dabei kann Hemi-Sync® zum kontrollierten Erreichen und zum optimalen Erleben bestimmter Zustände ein sehr wertvolles Werkzeug sein.

Begegnung im Fokus 27

 

Als ich im Oktober 2007 am Monroe Institute eintraf, sah ich den kommenden Tagen mit gemischten Gefühlen entgegen. Anders als bei meinen vorherigen Besuchen, hatte ich mich diesmal nur zögerlich für einen Kurs entschieden. Das "Lifeline" Programm befand sich außerhalb meines Interessenbereichs. Nicht lag mir ferner, als Kontakt zu Verstorbenen zu suchen oder das Jenseits zu erkunden. Aber es war das einzige Programm am Monroe Institute, das 2007 in meinen Terminplan passte.

 

Ich war bei meiner Ankunft überrascht, eine so bunt gemischte Gruppe von Menschen aus allen Lebenslagen anzutreffen. Von einem BWL Studenten aus Finnland über einen Hundefriseur aus Toronto bis hin zur 12-fachen Großmutter aus Texas war so ziemlich alles vertreten. Aus irgendeinem Grund hatte ich angenommen, dass die Thematik vornehmlich alte, kranke und/oder trauernde Menschen ansprechen und die Stimmung dementsprechend gedämpft sein würde. Aber schon bei der Begrüßungsrunde wurde viel gelacht und meine Bedenken, dass Thema könnte zu "schwer" sein, verflüchtigte sich schnell.

 

Beim Abendessen lernte ich Sally aus Florida kennen. Eine quirlige Mittfünfzigerin, die erst wenige Monate zuvor ihren Ehemann verloren hatte. Trotz dieses Schicksalsschlags wirkte Sally ausgeglichen und lebensbejahend. Im Laufe des Gesprächs stellten wir einige Gemeinsamkeiten fest. Wir hatten in der Vergangenheit die gleichen Programme am Institut besucht, waren beide ausgebildete Yogalehrer und da Sally eine österreichische Mutter hatte, sprach sie sogar etwas deutsch. Wie auch ich, hatte Sally im Vorfeld mit sich gehadert, ob dieser Kurs der richtige für die war. 

 

Behutsam wurden wir am folgenden Tag von unseren beiden Trainern auf die bevorstehenden Hemi-Sync® Übungen vorbereitet.

Mit jeder Meditation wuchs mein Interesse an der angebotenen Thematik. Ich stellte zu meiner Überraschung fest, dass ich einen natürlichen und angstfreien Zugang zu den angesteuerten Bewusstseinsebenen jenseits der physischen Realität fand, auch wenn die Wahrnehmungen anfangs sehr schwammig und nicht sehr präzise waren.

Umso gespannter lauschte ich den Berichten der anderen Teilnehmer, von denen einige bereits am ersten Tag sehr klare Wahrnehmungen hatten und sogar von Kontakten zu Verstorbenen sprachen. Natürlich kamen dabei Emotionen auf und es flossen hier und da auch Tränen. Aber die Stimmung war allgemein fröhlich und von einer sehr positiven Energie durchtränkt.

 

Sallys und mein Weg kreuzten sich im Laufe der Tage regelmäßig in den Pausen und bei den Mahlzeiten. Fast nebenbei bemerkte sie bei einer Tasse Kaffe, dass es zu einer Verbindung mit ihrem verstorbenen Mann gekommen war.

„Ich hatte eigentlich gar nicht damit gerechnet, aber in der letzten Mediation, ist mir John tatsächlich begegnet."

„Oh, Wow”, entgegnete ich. „Das freut mich für dich.”

Sallys Reaktion kam überraschend.

„Es klingt vielleicht etwas seltsam. Und ich bin natürlich sehr dankbar über die Begegnung mit John. Aber, um ehrlich zu sein, hatte ich gehofft, mit jemand anderem in Kontakt treten zu können.”

Bevor ich etwas erwidern konnte, wurde unser Gespräch jäh von einer anderen Teilnehmerin unterbrochen. Zu gerne hätte ich gewusst, wen Sally an Stelle ihres Mannes hatte treffen wollen.

 

Am späteren Abend stand eine Reise zu Fokus 27 auf dem Programm.  Der Ort, den Robert Monroe in seinem Buch Über die Schwelle des Irdischen hinaus als “der Park” bezeichnet. Eine nicht-physische Umgebung, in der sich neben dem Empfangsbereich für Neuzugänge Monroes Beschreibungen zufolge u.a. auch ein Zentrum für Regeneration und Heilung befindet.

Mit der bestimmten Absicht, dieses Heilzentrum zu erkunden, machte ich mich an diesem Abend auf den Weg. Vertrauensvoll und entspannt ließ ich mich von den Hemi-Sync® Frequenzen in das Energiefeld von Fokus 27 tragen. Dort angekommen bekräftigte ich noch einmal meine Absicht in Form einer Affirmation.

Folgend ein Auszug aus meinen Originalaufzeichnungen von 2007:

 

Ich stehe vor einer Glastür in einem Gebäude, das von einem wohligen Licht durchflutet wird. Um mich herum nehme ich Stimmen wahr, kann sie aber niemandem zuordnen. Die Tür öffnet sich in dem Moment, in dem ich den Gedanken fasse, sie öffnen zu wollen. Das Licht ist überall und in jedem Winkel. Egal wo ich hinsehe, nichts als Licht. Keine Schatten.

Intuitiv bewege mich auf einen Raum am hinteren Ende des Gangs zu. Meine Wahrnehmung ist sehr undeutlich. Alles wirkt verschwommen und schemenhaft. Intuitiv nehme ich den Raum als eine Art Behandlungszimmer wahr.

„Willkommen!”, höre ich eine Stimme sagen. Ich erwidere ich den Gruß, ohne zu wissen, von wem er kam. Dann wird plötzlich alles klar und die visuellen Eindrücke sind deutlicher.

 

In einem Bett an der Fensterseite des Raums liegt eine blasse Gestalt. Am Fußende steht ein Mann mit asiatischen Gesichtszügen, den ich als Arzt wahrnehme. Wie selbstverständlich begrüßt er mich und stellt sich als Dr. Phil vor. Er bittet mich freundlich aber bestimmt, die Behandlung, die er seinem Patienten geben wird, genau zu beobachten.

Dr. Phil geht in die Hocke, und hält seine Handflächen an die Fußsohlen des Patienten, ohne diese jedoch zu berühren. Ich nehme deutlich wahr, wie ein Energiestrom durch Hände von Dr. Phil austritt und durch die Fußsohlen des Patienten in dessen Körper eintritt. Der ganze Raum erhellt sich umgehend. Wenige Augenblicke darauf, bewegt der Patient seine Arme und Beine. Es kommt zu einem kurzen Austausch zwischen den beiden Männern, den ich nicht zu verstehen vermag. Beide machen einen sehr zufriedenen Eindruck.

 

Dr. Phil wendet sich mir zu und erklärt, dass die Energiebehandlung sehr intensiv und regenerierend für den Patienten war.

„Kann ich diese Art der Behandlung lernen und auf der Erde verabreichen?” will ich spontan wissen.

„Nein. Das würde kein physischer Körper überleben”, ist die Antwort, „aber ich kann dir gerne etwas beibringen, was du bedenkenlos anwenden kannst.”

Dr. Phil fordert mich auf, seinen Platz am Fußende des Betts einzunehmen. Intuitiv halte ich meine Hände an die Fußsohlen des Patienten und spüre, wie eine Spirale aus leuchtender Energie aus meinen Handflächen heraus bis in den Körper des Patienten zu fließen beginnt. Dr. Phil nickt mir ermutigend zu. „Sehr gut. Genauso”, höre ich ihn sagen. Die Behandlung dauert nur Sekunden.

 

Als ich mich aufrichte, steht ein zweiter Arzt im Raum. Ein sehr großer Mann mit auffallend blauen Augen und dichtem schwarzen Haar. Er scheint über meine Anwesenheit enorm erfreut zu sein.

„Ich bin David”, stellt er sich vor. Ich bin jetzt hier beschäftigt. Das kannst du ihr sagen. Mir geht es gut. Und ich liebe meine Arbeit.” Das Glücksgefühl, das David ausstrahlt wirkt ansteckend.

„Wem soll ich das sagen?” will ich wissen.

Ohne auf meine Frage zu antworten fährt David fort: „Wir behandeln hier vor allem die Neuzugänge, die zu Lebzeiten sehr krank waren oder durch einen Unfall ums Leben gekommen sind.”

Er streckt mir seine Hand entgegen und zeigt mir einen klobigen goldenen Ring mit einer Art Wappen drauf.

„Daran wird sie mich erkennen. Sag ihr meinen Gruß. Sag ihr, bei Dr. Dave ist alles in Butter.”

Ehe ich etwas erwidern kann, verschwimmt meine Wahrnehmung und es wird schwarz um mich herum. Ich spüre ein starkes Ziehen in meinem Kopf. Mein physischer Körper verlangt nach meiner vollen Aufmerksamkeit.

 

Als ich realisierte, dass ich mich wieder im Wachbewusstsein befand, griff ich umgehend zu Stift und Notizblock. „Bei Dr. Dave ist alles in Butter”, tönte es noch immer in meinem Kopf. So ein Quatsch!

Nachdem ich meine Aufzeichnungen beendet hatte, versuchte ich das Erlebte irgendwie einzuordnen. Ich wusste, es war kein Traum gewesen. Aber was war es dann?

 

Als die Gruppe sich zur Besprechung versammelte, nahm ich im Kreis der anderen Teilnehmer Platz. Sally, die mir gegenüber saß, winkte mir lächelnd zu. Nach Aufforderung der Trainer begann ich meine Erfahrung mit der Gruppe zu teilen - noch immer nicht sicher, ob nicht alles nur ein Traum war. Ich berichtete von Dr. Phil und von der Energieübertragung, die ich vornehmen durfte.

„Und dann war da noch ein anderer Arzt, der sich Dr. Dave nannte", erklärte ich zögernd und fügte nach einer kurzen Atempause lachend hinzu: „Bei Dr. Dave ist alles in Butter."

Sally hatte Mühe ihren spitzen Schrei zu unterdrücken. Sie setzte sich ruckartig auf und verließ eilig den Raum.

„Ich bin gleich wieder zurück!" tönte ihre Stimme aus dem Treppenhaus.

 

Sally war außer sich, als sie Minuten später mit einem Photo in der Hand wieder auftauchte. Als ich den schwarzhaarigen Mann mit den blauen Augen sah, bekam ich umgehend eine Gänsehaut.

„Das ist er. Das ist Dr. Dave", rief ich überrascht.

Sally schossen die Tränen in die Augen.

„Ich weiß”, sagte sie schluchzend. „Das ist mein Bruder. David war Onkologe. David ist vor drei Jahren an einer Blutkrankheit gestorben. Bei unserem letzten Telefonat sagte er: ‘Mach dir keine Sorgen, Schwesterherz. Bei Dr. Dave ist alles in Butter’."

 

Ich war sprachlos. Mit diesem Satz hatte David gleich zwei Menschen tief berührt: seine Schwester Sally, die auf ein Zeichen von ihm gehofft hatte und mich, einen völlig Fremdem, dessen Weltbild plötzlich ernsthaft zu schwanken begann.

 

Als ich Sally anschließend noch von dem goldenen Ring berichtete, den ihr Bruder mir gezeigt hatte, flossen die Tränen wie ein Wasserfall. Es war der Ring von Davids Bruderschaft aus Studienzeiten, den er bis zu seinem Tod getragen und Sally vererbt hatte.

 

*

 

Wie wichtig der Kontakt zu unseren Liebsten jenseits der physischen Welt ist, wurde mir erst im Laufe der letzten Jahre wirklich bewusst. Natürlich kann so eine Begegnung, wie David und ich sie teilten, eine enorm heilende Wirkung auf die Hinterbliebenen haben. Aber auch für diejenigen, die ihre physische Hülle zurückgelassen haben, ist es enorm wichtig, losgelassen zu werden, damit sie ihre evolutionäre Entwicklung fortsetzen können - zum Wohle aller. Ein Aspekt, den wir in unserem Workshop "Into the Light - Reise ins Licht" genauer betrachten.

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AKE Erfahrungsbericht eines Workshopteilnehmers

Ich freue mich immer ganz besonders, wenn sich Teilnehmer nach einem Workshop melden, um Feedback zu geben oder auch um ihre Erfahrungen mit mir zu teilen. Einige dieser Erfahrungsberichte werde ich ab sofort mit Zustimmung des jeweiligen Verfassers in meinem Blog veröffentlichen. Den folgenden Bericht fand ich besonders inspirierend, weil Holger eine Technik aus unserem Kurs "Mindful Manifestation" genutzt hat, um sich für eine AKE zu "programmieren". An dieser Stelle möchte ich mich bei Holger ganz herzlich für seinen ausführlichen Beitrag bedanken. Viel Spaß beim Lesen!

 

AKE Erfahrungsbericht von Holger W.,

 

„Nach meinem AKE Workshop mit Oliver war ich hochmotiviert, die erlernten Techniken zu Hause anzuwenden. Mir war schon klar, dass ich mich erst “einpendeln” musste. Die Menge an Informationen und Erfahrungen aus dem Workshop wollten erst einmal verarbeitet werden. Ich habe nach dem Workshop ca. 2 Wochen gar nicht mit Hemi-Sync geübt. Ich hab auch keine Bücher mehr zum Thema gelesen, um keine falschen Erwartungen zu schüren. Davor hatte Oliver die Teilnehmer schon vor seinem Workshop eingehend gewarnt.

 

Da ich bereits 2016 den Manifestationskurs (Mindful Manifestation) bei Oliver besucht hatte, habe ich mir die dort erlernten Werkzeuge noch einmal vorgenommen. Immerhin habe ich bereits erfolgreich einen neunen Job manifestiert, warum dann nicht auch eine AKE, dachte ich mir.

 

Ich habe mit der Fokus 15 CD aus der Gateway Serie gearbeitet und mir ganz genau im Detail vorgestellt, wie es sich anfühlen würde, den physischen Körper zu verlassen. Diese Übung habe ich über 4 Wochen hinweg jeweils 2x pro Woche gemacht. Nebenbei habe ich aber auch noch die ein oder andere Hemi-Sync Übung aus William Buhlmans Serie "Out of Body Techniques" verwendet, einfach um das Thema so zu unterstützen.

 

Oliver sagt in seinen Workshops immer sehr deutlich, dass eine klare und authentische Absicht die halbe Miete ist. Egal ob bei AKE oder Manifestationsübungen.

Ich habe mir die Mühe gemacht, meine eigene Absicht noch einmal genau zu überprüfen, indem ich mich ernsthaft gefragt habe, warum ich eigentlich diese bestimmte Erfahrung in mein Leben rufen möchte. Meine Gedanken dazu habe ich aufgeschrieben und dabei festgestellt, dass ich mir im Grunde gar nicht so sicher war, was meine eigentliche Motivation ist. Es hat dann noch ein paar Tage gedauert, bis ich zu einem Ergebnis gekommen bin, das sich "richtig" anfühlte. Ich glaube, dieser Schritt war aus heutiger Perspektive betrachtet ganz wichtig, weil er mir selbst Klarheit gegeben hat.

 

Kurz darauf spürte ich eines Abends beim Einschlafen eine Art Vibration. Ich versuchte den Zustand so gut wie möglich zu halten. Aber dann kam irgendwann Panik auf, weil die Vibrationen immer stärker wurden und dann war ich plötzlich wieder hellwach. Ich bin in dieser Nacht gegen 4 Uhr zum ersten Mal aufgewacht. Anstatt mich wieder umzudrehen und einzuschlafen, versuchte ich mich noch einmal an das Gefühl der Vibration vom Vorabend zu erinnern. Das funktionierte auch erstaunlich gut. Die Vibration begann, wurde immer intensiver und wenige Sekunden später rollte ich dann fast automatisch aus dem Bett. Dabei hörte ich ein enorm lautes Zischen.

 

Obwohl es  in meinem Schlafzimmer stockdunkel war, konnte ich “sehen”. Aber nichts sah aus wie vorher. Es schien sehr hell zu sein, aber die Farben und Formen um mich herum haben mich total irritiert. Ich hatte das Gefühl, neben meinem Bett zu schweben, mich aber nicht wirklich bewegen zu können. Dann spürte ich plötzlich eine Art Sog und alles um mich herum war dunkel. Ich befand mich wieder in meinem physischen Körper. Ich hatte Mühe Luft zu holen und mein Herz schlug auf Hochtouren. An Schlaf war gar nicht mehr zu denken. 

 

Zwei Tage später bin ich wieder früh morgens wachgeworden und habe die Vibration erneut gespürt. Ich kann es nicht wirklich erklären, aber es fühlte sich fast wie ein leichter elektrischer Strom an, der durch meinen Körper floss. Oliver hatte im Workshop erklärt, dass es wichtig sei, die Aufmerksamkeit vom physischen Körper weg zu lenken. Mann sollte möglichst schnell in einen anderen Raum projizieren, wenn man das Gefühl hat, seinen Körper verlassen zu haben. Nach einigen erfolglosen Versuchen in den folgenden Nächten, hatte ich dann mein erstes Erfolgserlebnis. Die Vibration stellte sich ein, ich setzte die Absicht, vor die Haustür zu projizieren und plötzlich stand ich mitten im Vorgarten. nach wenigen Sekunden fand ich mich zwar in meinem physischen Körper wieder, aber immerhin hatte ich es bis vor die Haustür geschafft.

 

Viel weiter bin ich auch noch nicht gereist. Da sind anscheinend noch ein paar versteckte Ängste am Werk, die mich von den großen Reisen abhalten. Manchmal weiß ich auch gar nicht genau, wo ich eigentlich bin. Die Wahrnehmung im Zustand der Außenkörperlichkeit ist tatsächlich etwas seltsam. Ich habe schon rote Bäume gesehen und grüne Wolken. Und wenn ich anfange, diese Wahrnehmungen zu analysieren, "schieße" ich oft wieder in den physischen Körper zurück.

 

Ach so. Was wichtig ist zu erwähnen: die hier beschriebene Erfahrung habe ich ohne Hemi-Sync gemacht. Aber ich bin mir sehr wohl bewusst, dass Hemi-Sync zur Konditionierung meines Gehirns beiträgt und deshalb nutze ich die Aufnahmen nach wie vor.

 

Inzwischen kann ich den Zustand der Vibration sehr gut herbeiführen. Am besten Nachts, wenn ich nach der ersten Runde Schlaf gut ausgeruht bin. Jetzt muss ich nur noch daran arbeiten, die Erfahrungen kontrollierter zu steuern. Es bleibt in jedem Fall spannend.

 

Vielen Dank, Oliver, für deine wirklich Spannenden Kurse, die mir sehr geholfen haben, mein Leben interessanter und vielschichtiger zu gestalten. Als besonders hilfreich habe ich den Manifestaitonskurs empfunden. Ich nutze die Techniken inzwischen jeden Tag."

 

Ich habe Holger eingeladen, seine Erfahrungen und Tipps auch in Zukunft mit uns zu teilen. Wir dürfen uns also auf weitere Berichte von ihm freuen.

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Was kann ich tun, um Außerkörperliche Erfahrungen zu begünstigen?

Das ist eine Frage, die ich immer wieder gestellt bekomme. Es gibt leider keine universelle Antwort, die für alle Menschen gleichermaßen gilt. Jeder Mensch ist verschieden und jede AKE ist unterschiedlich. Ganz wichtig ist aus meiner Perspektive die Formulierung einer klaren Absicht. Was sind deine persönlichen Beweggründe? Warum suchst du diese Art von Erfahrung? Wie wird eine AKE dein Leben verändern? Hilfreich ist, Antworten auf diese Fragen schriftlich auszuformulieren.

Nicht ohne Grund hat Robert Monroe mit einer sehr deutlichen Affirmation gearbeitet, als Teil seines Vorbereitungsprozesses, den er vor jeder Übung konsequent durchlief. Die von ihm formulierte “Gateway Affirmation” lässt sich in vier verschiedene Abschnitte aufteilen. 

“Ich bin mehr als mein physischer Körper.”

Dies ist der erste und gleichzeitig auch der wichtigste Punkt der Affirmation. Diese Annahme gilt als Grundlage. Hast du Zweifel daran, mehr als nur ein physischer Körper zu sein, stehst du von Anfang an auf wackeligen Beinen und hast keinen soliden Ausgangspunkt für deine Erkundungsarbeit. Es ist enorm wichtig, dass du mit den Worten, die deine Absicht widerspiegeln, in Resonanz stehst.

“Weil ich mehr bin als physische Materie, wünsche ich mir zutiefst, zu wachsen, zu erfahren, solch höhere Energien und Energiesysteme kennenzulernen, zu verstehen, zu lenken und zu nutzen, wie es für mich und diejenigen, die mir nahe stehen, segensreich und förderlich ist.”

Im zweiten Abschnitt der Gateway Affirmation beschreibt Robert Monroe seinen Wunsch. Auch dafür wählt er sehr präzise Worte und inkludiert am Ende des Abschnitts die Aussage: …, “wie es für mich und diejenigen, die mir nahe stehen, segensreich und förderlich ist.” Dieser Satz könnte theoretisch auch lauten: … “zum Wohle Aller.” Ist dein tiefer und authentischer Wunsch, eine außerkörperliche Erfahrung zu haben, kannst du dies entsprechend formulieren. Z.B. mit den Worten: “Ich wünsche mir zutiefst, eine außerkörperliche Erfahrung zu machen und ich vertraue darauf, dass mir dies mit Leichtigkeit und zum Wohle Aller gelingt.”

“Ich wünsche mir zutiefst die Hilfe und die Zusammenarbeit, die Unterstützung und das Verständnis derjenigen Individuen, deren Weisheit, Entwicklung und Erfahrung der meinen gleich oder größer sind.”

Robert Monroe hat seine geistigen Helfer (auch Geisthelfer oder Spirit Guides) stets in seine Arbeit einbezogen und damit auch ganz bewusst seine Beziehung zu diesen Individuen gepflegt. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie wichtig diese Unterstützung in nicht-physischen Umgebungen ist. Schließlich bewegen wir uns im außerkörperlichen Zustand abseits unserer gewohnten Realität und stoßen oft schnell an unsere Grenzen, was die Navigation innerhalb der unterschiedlichen Ebenen angeht. Die Bitte um geistige Führung - was oder wen immer du dafür hältst - sollte also einen Platz in deiner Affirmation finden.

Am Ende jeder Affirmation steht der Ausdruck von Dankbarkeit. Hier geht es nicht darum, die richtigen Worte zu finden. Viel wichtiger ist es, ein Gefühl von Dankbarkeit zu generieren. Dankbarkeit, ähnlich wie auch Liebe, sind Energieformen mit hoher Schwingungsfrequenz, die unseren nicht-physischen Motor zum Laufen bringen. Um ein Gefühl von Dankbarkeit zu generieren, hilft es, sich an eine Situation zu erinnern, in der du Dankbarkeit empfunden und/oder von Herzen zum Ausdruck gebracht hast.

Es ist wichtig, sich bei der Formulierung einer Affirmation auf positive Aspekte zu konzentrieren und negative Formulierungen zu vermeiden. Hier ein Beispiel, wie deine Affirmation NICHT aussehen sollte:

“Ich habe keine Angst im Dunkeln und werde keinen bösen Geistern begegnen.”

Diese Wortwahl wirkt stimulierend auf unsere negativen Gefühlsmuster. Besser formuliert würde diese Affirmation wie folgt klingen:

“Ich bewege mich stets im Licht, umgeben von Individuen, die mir liebend und unterstützend zur Seite stehen.”

Mehr zu Thema - Affirmationen richtig erstellen - findest du unter http://secret-wiki.de/wiki/Affirmationen.

Dein letzter bewusster Gedanke sollte ein kurzes Mantra sein, dass du im Geiste mehrmals wiederholst: "Ich habe jetzt eine außerkörperliche Erfahrung! - Ich habe jetzt eine außerkörperliche Erfahrung..." 

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Warum sollte man sich mit Außerkörperlichen Erfahrungen beschäftigen?

 

von Patty Ray Avalon. (frei übersetzt von Oliver Tappe)

Die langjährige Monroe Institute Trainerin und Co-Trainerin von AKE Experte William Buhlman bringt es auf den Punkt:

 

Was haben bewusste AKE für einen Nutzen?

 

Die Existenz des Monroe Instituts verdanken wir Bob Monroes Neugier und seinen persönlichen Außenkörperlichen Erfahrungen, die 1958 spontan begannen. Seinerzeit war über das Phänomen nicht viel bekannt. Deshalb gründete Bob das berühmte Monroe Institut, welches sich bis zum heutigen Tag mit der Erforschung und der Lehre von erweiterten Bewusstseinszuständen beschäftigt, von denen AKE ein bedeutender Teil sind. Aber was haben AKE überhaupt für einen Nutzen?

 

Außerkörperliche Erfahrungen bringen wichtige Informationen über unser Dasein als multidimensionale Wesen mit sich. Im Kern dieser Erfahrungen steht das Erleben des wahren Selbst. AKE tragen uns weit über die Grenzen der fünf physischen Sinne hinaus. Wir bekommen die Möglichkeit, uns höheren Aspekten des eigenen Selbst zu öffnen.

 

Das Üben von AKE bringt großen Nutzen mit sich. Hier eine Auflistung der Aspekte, die William Buhlman, der bereits vier Bücher zum Thema verfasst hat, als besonders positiv sieht:

 

  • Persönliche Verifikation der eigenen Unsterblichkeit
  • Abnehmende Angst vor dem physischen Tod
  • Verstärkte übersinnliche Fähigkeiten
  • Ein besseres Verständnis des eigenen Selbst
  • Spontane Heilung

 

Es wurde im Laufe der letzten Jahrzehnte sehr viel Material von erfahrenen AKE-Praktikern veröffentlicht. Beim Studieren dieser Schriften stößt man immer wieder auf Parallelen und Überschneidungen. Es scheint, dass AKE in verschiedene Arten kategorisiert werden können. Zwar gibt es gibt es hier und da Unterschiede in den Erfahrungsberichten, aber im Grunde kann man heute sehr klar zwischen zwei Arten von AKE differenzieren.

 

Zuerst gibt es den klassischen Typ, der sich durch folgende Merkmale auszeichnet:

  • Einem Gefühl der bewussten Trennung vom physischen Körper. Es scheint, als hättest du einen voll ausgebildeten Energiekörper, der unabhängig und abseits vom physischen Körper existiert.
  • Bei etwa 70% der AKE gehen dem eigentlichen Phänomen Schwingungszustände voraus. Diese Schwingungsempfindungen beinhalten Kribbeln, Schütteln, Rauschen, Klatschen, Klopfen, Schaukeln und/oder ein Gefühl von Glückseligkeit.
  • Wahrnehmungen sind zunächst denen in der physischen Realität ähnlich und beinhalten das Sehen, das Hören oder das Fühlen einer erkennbaren (Um-)Welt. Oft führt diese erste Stufe der Projektion in die ätherische Ebene, die Bob Monroe als “Locale 1” bezeichnet. Jenseits dieser Ebene befinden sich dann die astralen Ebenen (Locale 2). Um sich diesen Ebenen öffnen zu können und um sie zu erkunden, ist es notwendig, eine Kontrolle über das fokussierte Bewusstsein zu erlangen.

Das bewusste Erleben einer klassischen AKE gibt uns die außerordentliche Bestätigung, dass wir in der Tat mehr sind, als nur ein physischer Körper. Wir können sicher sein, dass uns unsere Phantasie keinen Streich gespielt hat. Oder, wie Bob Monroe es auszudrücken liebte: wir verwandeln Glauben durch direkte Erfahrung in Wissen.

 

Dann gibt es noch die 'andere Art' von AKE. 

Sie beruht auf einem erweiterten Bewusstsein des Selbst, bei dem jegliches Bewusstsein für den Körper schwindet.

 

Aus individueller Wahrnehmung wird ein Punkt puren Bewusstseins. Das mentale Bewusstsein, die Aufmerksamkeit, dehnt sich aus und kann an einen anderen Ort, in einer anderen Zeit oder in einer anderen Erfahrung fokussiert werden.

 

Diese "andere Art" von AKE zeichnet sich aus durch:

  • selteneres Auftreten des Schwingungszustands
  • schwindendes Bewusstsein für das körperliche Selbst
  • das Erlebnis, zu purem Bewusstsein zu werden
  • die Wahrnehmung, zunächst “Hier” und dann ganz plötzlich “Dort” zu sein.
  • lebensverändernde Interaktionen in nicht-physischen Umgebungen.
  • alle positiven Merkmale, die auch klassische AKE ausmachen.

Egal für welchen Ansatz Du dich entscheidest, außerkörperliche Zustände bieten eine Vielfalt von Möglichkeiten zur persönlichen Entwicklung:

  • Greife auf Informationen aus dem größeren Bewusstseins-System zu.
  • Erforsche und nimm Kontakt zu deinem multidimensionalen und zu deinem hören Selbst auf.
  • Interagieren mit nicht-physischen Wesen in vielen verschiedenen Dimensionsebenen.
  • Erlebe und erfahre selbst, dass du mehr bist, als dein physischer Körper.
  • Übe dich in Fernwahrnehmung ohne die Begrenzung durch Zeit und Raum. (Remote Viewing)
  • Erkunde die Möglichkeiten, dich und andere zu heilen.
  • Verändere die Zukunft oder die Vergangenheit.

 

Das Üben von selbstinitiierten und kotrollierten AKE kann zu einer lebenslangen Praxis werden, die dein Leben enorm bereichern kann.

 

Mehr über dieses spannende Phänomen erfährt ihr in unserem Workshop "Außerkörperliche Erfahrungen und Wahrnehmungen" mit Hemi-Sync®".

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AKE - Teilprojektion

Die Reise ist das Ziel

Ich liege in meiner CHEC-Unit* im Nancy Penn Center des Monroe Institute und lausche den Worten, die durch meinen Kopfhörer dringen. Obwohl die Stimme von Robert Monroe mich auffordert, zu entspannen, versuche ich wieder einmal krampfhaft, meinen Körper zu verlassen. Immerhin habe ich einen Haufen Geld für diesen Kurs bezahlt und nun darf ich wohl auch erwarten, dass etwas passiert. Nicht umsonst habe ich die vielen Bücher über außerkörperliche Erfahrungen gelesen und mich intensiv auf diesen Workshop vorbereitet. - Aber es will einfach nichts passieren. Mein selbstgenerierter Frust nimmt mehr und mehr Raum ein. Ich resigniere.

Irgendwann sagt die Stimme aus dem Kopfhörer: „Du kehrst nun wieder ins Wachbewusstsein zurück”.

 

Als wäre ich je woanders gewesen.

 

Leicht genervt öffne ich die Augen. Es ist stockdunkel. Ich strecke den linken Arm in die Höhe und taste nach dem Lichtschalter, der sich etwa einen Meter oberhalb der Matratze an der Innenwand der CHEC-Unit befindet. Mir ist dieser Schalter sehr vertraut, da ich ihn bereits viele Male bedient habe. Diesmal greifen meine Finger jedoch ins Leere. Besser gesagt, sie greifen in einen für mich undefinierbaren Raum. 

Ich bin irritiert und verwundert. Meine Hand spürt keinerlei Widerstand. Ich halte für einen Moment inne und werde mir plötzlich bewusst, dass sich die Hand - rein geographisch betrachtet - mitten in der mit Holz verkleideten Wand befindet. Als ich realisiere, was geschieht, spüre ich, wie mein Arm zurückschnellt und mein ganzer Körper in sich zusammenzuckt. Ich wage kaum zu atmen, so erschrocken bin ich. “Was, zum Teufel, war das?"

 

Erst jetzt bemerke ich, dass mein linker Arm unter der Bettdecke liegt - genau dort, wo ich ihn zu Beginn der Hemi-Sync® Übung platziert hatte.

 

Teilprojektion ist die fachgerechte Beschreibung für den Zustand, den ich am 14. November 2000 zum ersten Mal bewusst wahrgenommen habe. Ich war im Anschluss daran ebenso aufgeregt, wie begeistert. Und an diesem Tag nahm auch meine Ungeduld ein Ende. Mir wurde deutlich, dass ich Erfahrungen dieser Art nicht forcieren kann. Also beschloss ich, die restlichen Tage meines Aufenthalts am Institut zu genießen und meine Erwartungen ganz einfach loszulassen.

Keine 24 Stunden später erlebte ich eine weitere Teilprojektion. Diesmal erschrak ich nicht so heftig. Schritt für Schritt tatstete ich mich von dort an vor, bis ich ein knappes Jahr später tatsächlich eine bewusste Vollprojektion erlebte.

Mit etwas mehr Disziplin hätten meine Übungen sicher schon viel eher zum gewünschten Erfolg geführt. Aber ich habe die Reise genossen, weil ich unterwegs sehr spannende Erfahrungen anderer Art machen durfte.

 

AKE lassen sich auf verschiedene Arten erleben. Neben der klassischen Variante, die den bewussten Austritt aus dem physischen Körper als Merkmal beinhaltet, ist auch eine Re-Fokussierung des Bewusstseins ein alternativer Ansatz, den Robert Monroe als “Phasing” bezeichnete. (Siehe auch Blogeintrag zum Thema Phasing )

 

*CHEC-Unit = Controlled Holistic Environmental Chamber. Ein schallisolierter kleiner Raum mit Matratze, indem die Kursteilnehmer sowohl ihre Übungen machen, als auch übernachten.

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Wahrnehmung in nicht-physischen Umgebungen

 

Den heutigen Blog-Beitrag möchte ich dem Thema Wahrnehmung in nicht-physischen Umgebungen widmen und einige persönliche Erfahrungen mit euch teilen.

 

Ich liege mit geschlossenen Augen auf der Couch und lausche den Worten einer verbal geführten Hemi-Sync® Meditation im Fokus 12. Eine Ebene, die Robert Monroe als Zustand des erweiterten Bewusstseins definierte. In dieser speziellen Meditation geht es darum, Kontakt zu einem geistigen Führer aufzunehmen, Fragen zu stellen und Antworten zu erhalten.

Die sanfte Stimme aus dem Kopfhörer führt mich auf eine grüne Wiese an einem Fluss. Ich soll mir vorstellen, wie ich dort spazieren gehe, mich auf einen Felsen ans Ufer setze und meine Aufmerksamkeit der Landschaft um mich herum widme.

Umgehend flackern scheinbar zusammenhanglose Bilder vor meinem geistigen Auge auf. Ich versuche gar nicht erst, diese Bilder festzuhalten. Aus Erfahrung weiss ich, es ist genauso unmöglich wie einen Wasserstrahl mit der nackten Hand greifen zu wollen.

Stattdessen sage ich still, aber bestimmt zu mir selbst: Klarheit jetzt! Das ist der erprobte Befehl, mit dem ich eine deutliche Wahrnehmung einleite. Ich kann das Zwitschern der Vögel und das Rauschen des Flusses hören. Ich spüre den Wind und rieche die Blumen. Ich bin am Ufer angekommen.

„Stell nun eine Frage an deinen geistigen Führer und vertraue darauf, dass die Antwort in einer Form zu dir kommt, die für dich gut verständlich ist,” sagt die Stimme aus dem Kopfhörer. 

Meine Frage ist ganz pragmatisch. Es geht um einen Workshop, den ich ausrichten soll. Zu dem gewünschten Termin habe ich eigentlich schon eine Urlaubsreise geplant. Meine Frage lautet: 

„Was hat Priorität?”

Die Antwort lässt nicht auf sich warten. Ich sehe eine Gruppe von Menschen, die einen Kreis bilden und mich in ihrer Mitte willkommen heißen. Parallel überkommt mich ein Gefühl von Dringlichkeit. Ich weiß intuitiv, der Workshop ist wichtiger.

Für mich ist diese Frage klar beantwortet.

 

Wie kann ich wissen, dass meine Wahrnehmung echt, bzw. real ist? Und nicht “nur” eine Einbildung? 

Woher kommen die Bilder, die Gefühle und die Emotionen, die ich wahrnehme?

Jahrelang habe ich mit Zweifeln gehadert und Wahrnehmungen, die mit meinem rationalen Denkvermögen nicht erklärbar waren, als alberne Phantasien betrachtet und aus meinem Bewusstsein verdrängt. Mein innerer Skeptiker machte fleissig jede unerklärliche Erfahrung als Einbildung zunichte. 

Das änderte sich erst, als ich mich ernsthaft zu fragen begann, was eine “Einbildung” eigentlich ist — und ob sie wirklich einen so schlechten Ruf verdient. Ich spielte mit einer anderen möglichen Definition: Ein-bild-ung. Ein Bild, das eingespielt wird. Ein Bild, von dem ich zunächst nicht weiß, woher es kommt. Aber ist es deshalb wertlos?

Ich erinnere mich noch genau an den Moment, an dem die Klarheit meiner Wahrnehmungen einen Quantensprung machte. Es war der Tag, an dem ich mich bewusst dafür entschied, meinen Zweifeln keinen Raum mehr zu geben und Vertrauen zu kultivieren. Vertrauen darauf, dass ich genau das wahrnehme, was für mich und alle, die mir nahe stehen in diesem Augenblick hilfreich und wichtig ist.

Dank meines gewonnenen Vertrauens habe ich heute auch keine Scheu mehr, meine Wahrnehmungen entsprechend zu artikulieren. Vorausgesetzt natürlich, es ist der gegebenen Situation angemessen. Folgend eine Erfahrung zu diesem Thema, die ich gerne mit euch teilen möchte:

Die mit 98 Jahren verstorbene Oma meiner Partnerin Anna war besonders in den ersten Monaten nach ihrem Tod recht kommunikationsfreudig. Es verging kaum ein Tag, an dem ich ihre Gegenwart nicht spürten oder Informationen von ihr empfangen durfte.

Bei meinem ersten Deutschlandbesuch nach Omas Tod, beschlossen Anna und ich, das Grab zu besuchen und in ihrer Wohnung nach dem Rechten zu sehen.

„Wo ist meine Oma jetzt eigentlich? Und wie muss ich mir das Jenseits vorstellen?” fragte mich Anna ganz spontan während der Autofahrt.

Umgehend tauchte vor meinem geistigen Auge der Name Otto auf - wie ein blitzschneller Download auf einem Computerbildschirm. Otto! Der Name war einfach da. Ohne weitere Informationen.

„Die Oma ist bei Otto”, lautete also meine Antwort.

Anna war verwundert. Insbesondere da Omas Ehemann, der sehr jung verstorben war, Paul geheißen hatte.

Wir konnten keine Verbindung zwischen Oma und einem Mann names Otto herstellen, und wechselten das Thema. Hatte ich mir den Namen Otto etwa eingebildet?

Als wir in Omas alter Wohnung ankamen, spürte ich ihre Präsens sehr deutlich.

„Ich habe das Gefühl, sie möchte uns etwas zeigen”, erklärte ich Anna, die mir gespannt von Raum zu Raum folgte.

Im Schlafzimmer fühlte ich einen starken Drang, die Schublade von Omas Nachtschrank zu öffnen.

„Da müssen wir gar nicht reinschauen”, sagte Anna. „Die Schublade haben wir beim letzten Besuch durchgesehen. Sie ist leer.”

Meine Intuition war so deutlich, dass ich ihr trotzdem folgen wollte. Vorsichtig zog ich an dem kleinen Knauf. Der Boden der Schublade war mit buntem Papier ausgelegt. An einigen Stellen hatte es Risse. Darunter lugte ein alter Brief hervor.

Nur mit Mühe konnten wir die von Hand geschrieben altdeutschen Schriftzeichen lesen. Dann sahen wir, wer den Brief verfasst hatte: Otto!

Nun erinnerte sich auch Anna an den Namen. Otto war Omas Bruder gewesen. Er hatte im Zweiten Weltkrieg als junger Soldat gedient und dabei sein Leben verloren. Es war der letzte Brief von der Front an seine Schwester, in dem er seine Vorfreude auf einen Heimaturlaub und das baldige Wiedersehen schilderte. - Ein Wiedersehen, dass für beide erst mehr als siebzig Jahre später im Jenseits stattfinden durfte.

Diese Geschichte soll verdeutlichen, wie wichtig es ist, der eigenen Wahrnehmung und Intuition zu vertrauen. Der Kommunikationsweg zwischen physischen und nicht-physischen Ebenen ist vielschichtig und spannend. Mit etwas Übung, Geduld und Selbstvertrauen kann jeder Mensch Kontakt zu denen aufzunehmen, die sich bereits im Licht befinden.

 

In unserem Workshop "Into the Light - Reise ins Licht" erfahrt ihr noch mehr zum Thema und könnt selbst Erfahrungen in der  Kommunikation mit Verstorbenen sammeln.

Das Konzept des "Phasing"

Jede Woche erreicht mich mindestens eine Mail von Interessenten, die beim Lesen von Robert Monroes Büchern über das Wort “Phasing” gestolpert sind und Erklärungsbedarf haben. Aus diesem Grund möchte ich den heutigen Newsletter diesem Thema widmen.

 

Da sicher nicht alle von euch mit dem System der Fokus Level nach Monroe vertraut sind, muss ich dafür etwas ausholen.

Im Jahr 1957, als Bob Monroe seine erste - damals unfreiwillige - außerkörperliche Erfahrung machte, hatte auch er keine Erklärung für dieses Phänomen. Es gab noch kein Internet, die örtliche Leihbücherei war die einzige Informationsquelle - damit blieb Monroe nichts anderes übrig, als sich seinen Ängsten zu stellen und seine Erfahrungen akribisch zu dokumentierten. Diese veröffentlichte er 1971 als Buch unter dem Titel Der Mann mit den zwei Leben - Reisen außerhalb des Körpers.

 

Sein außerordentlicher Pioniergeist und seine wissenschaftliche Neugier veranlassten Bob Monroe dazu, sich hauptberuflich der Erforschung von AKE zu widmen. Dabei entdeckte er, dass Klangmuster bestimmte Bewusstseinszustände hervorrufen können. Diese Erkenntnis führte zur Entwicklung einer patentierten Klangtechnologie namens Hemi-Sync® und schließlich zur Gründung des Monroe Instituts in Virginia, USA.

Monroes frühe Erfahrungen waren von einer Wahrnehmung geprägt, die darauf deuteten, dass sich ein Energiekörper (der sogenannte zweite Körper) während einer AKE vom physischen Körper löst. In späteren Jahren kam Monroe zu ganz neuen Erkenntnissen:

 

Er entdeckte die “Quick-Switch” Technik (später Phasing genannt), die ihm erlaubte, augenblicklich von einer Lokalität zur anderen zu “reisen”, in dem er sein Bewusstsein ausdehnte und neu fokussierte. Monroe kam zu dem Schluss, dass es sich bei dem zweiten Körper, den er anfänglich wahrgenommen hatte, um eine Art Projektion handelte. Eine Wahrnehmung, die darauf basiert, dass sich der Mensch auch im außenkörperlichen Zustand aufgrund lebenslanger Konditionierung mit seiner physischen Form identifiziert.

 

Der Begriff Phasing hat seinen Ursprung in der Physik und konzeptualisiert Bewusstsein als eine Schwingungs- oder Wellenform, die sich an die physische Realität angleicht, sich aber auch davon entfernen kann. Dies geschieht fließend oder auch stufenweise. Ausschlaggebend dafür ist die Absicht des Einzelnen, die ihn vom begrenzten physischen Wachbewusstsein in andere, weitreichendere Bewusstseinsebenen transportieren kann. Weil das Bewusstsein nicht im physischen Körper fest verankert ist, kann der  Mensch seinen Körper also gar nicht wirklich “verlassen”.

Demzufolge sind laut Monroe Zustände wie Trance, Hypnose, Meditation und AKE einfach verschiedene Variationen eines einzigen Phänomens, bei dem das Bewusstsein auf unterschiedlichen Weise und in verschiedenen Abstufungen abseits der physischen Realität fokussiert wird.

 

Befinden wir uns zu 100% im physischen Wachbewusstsein, sind wir laut Bob Monroes Bezeichnungen im Zustand C1 oder auch dem "Primary Phasing". Entfernt sich das Bewusstsein von der physischen Dimension “phasen” wir zunächst zu Fokus 10: dem Zustand, in dem der Körper schläft und der Geist wach bleibt. Dieser tief meditative Zustand kann sehr gut mit der Hilfe bestimmter Hemi-Sync® Aufnahmen für einen längeren Zeitraum gehalten werden. Weitere Bewusstseinsebenen sind auf der Monroe-Skala wie folgt definiert:

 

Fokus 12: Ein Zustand des erweiterten Bewusstseins

 

Fokus 15: Die Wahrnehmung dehnt sich in zeitlose Bereiche aus

 

Fokus 21: Die Wahrnehmung ist vollständig erweitert für Kontakte mit Wirklichkeiten außerhalb der physischen Energiefelder

 

Fokus 22: Ebene derjenigen, die narkotisiert sind oder im Koma liegen

 

Fokus 23: Ebene derjenige, die nach dem physische Ableben in Schock und/oder Trauma gefangen sind

 

Fokus 24-26: Ebenen derjenigen, die auch nach dem physischen Ableben noch immer bestimmten Glaubensrichtungen anhängen.

 

Fokus 27: Eine Durchgangsstation zur Erholung von Traumata des letzten physischen Lebens, von Bob Monroe auch “der Park” genannt

 

Fokus 35: “The Gathering”, eine Art Versammlungsort für Bewohner verschiedenster Energieformen und Realitäten

 

Die Zahlen dieser Fokus Level wurden von Bob Monroe willkürlich gewählt und dienen einzig als Orientierungshilfe, ähnlich wie Ortsnamen auf einer Landkarte.

In unseren Workshops lernt Ihr, einzelne Fokus Level anzusteuern, sie von einander zu unterscheiden und für euch zu definieren, damit ihr später sicher und gezielt darin navigieren könnt. Die Monroe-Methode bietet eine solide Plattform, die euch erlaubt, einen Blick über die Grenzen der physischen Welt hinaus zu werfen und lebensverändernde Erfahrungen zu machen.

 

Eine Teilnehmerin fasste ihre Erkenntnisse wie folgt zusammen: “Ich weiß jetzt, dass ich mehr bin als mein physischer Körper. Ich habe keine Angst mehr zu sterben. Aber was noch viel wichtiger ist: Ich habe keine Angst mehr, mein Leben in vollen Zügen zu genießen.”

 

Wir würden uns freuen, euch bald in einem unserer Workshops als Teilnehmer begrüßen zu dürfen.

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Hemi-Sync® Führerschein

Immer wieder erreichen mich Emails und Anrufe von Menschen, die großes Interesse an der Arbeit des Monroe Instituts haben und die gerne mit der Monroe-Methode experimentieren möchten. Oftmals haben sie schon viel Geld in Hemi-Sync® Produkte investiert und sind frustriert, weil ihre Erwartungen an die Technologie nicht erfüllt werden oder weil Fragen aufkommen, die auf den Packungsbeilagen der Hemi-Sync® CDs nicht erörtert werden.

 

Mit der effizienten Nutzung von Hemi-Sync® ist es ähnlich wie mit dem Autofahren. Bevor ich mir einen Fuhrpark anschaffe, sollte ich mir erst einmal Gedanken über den Führerschein machen. Sicher bekomme ich jeden Wagen irgendwie ans Laufen, aber bis zur Autobahn schaffe ich es ohne entsprechendes Training sicher nicht.

 

Aus diesem Grund ist es ratsamer, einen Hemi-Sync® Workshop zu besuchen, in dem die Grundlagen zur Navigation anhand praktischer Übungen vermittelt werden. Das erspart eine Menge Zeit, Kosten und Mühe. Und vielleicht stellst Du am Ende sogar fest: Ich kann auch ohne Auto fliegen :-)

Soul Retrieval - Seelenrückführung

Ich bin vor einigen Tagen vom Monroe Institute in Virginia zurückgekehrt, wo ich eine Woche mit meinem Kollegen Scott Taylor verbringen durfte. Bereits seit Jahrzehnten beschäftigt sich Scott mit dem Thema Near Death Experiences (NDE), also Nahtoderfahrungen, sowohl aus wissenschaftlicher als auch aus spiritueller Sicht. NDE Intensive ist ein sechstägiger Workshop, in dem Bewusstseinsebenen erkundet werden, die Menschen während einer Nahtoderfahrung durchlaufen, bzw. erleben.

Scott gab uns die Möglichkeit, unsere Ängste um das Thema Tod und Sterben näher zu betrachten. Das Ziel: ohne Angst in ein bewussteres und erfülltes Leben zurückzukehren, mit dem Wissen, dass der Tod nicht das Ende ist, sondern lediglich eine Transformation vom physischen in den nicht-physischen Zustand. Es war eine der spannendsten Wochen, die ich bisher am Monroe Institute verbracht habe.

 

Kommunikation in anderen Bewusstseinsebenen findet auf eine Art und Weise statt, die sich sehr von den Unterhaltungen unterscheidet, die wir im täglichen Leben führen.  Sie ist komplexer, subtiler und nicht verbal, sondern telepathisch. Außerkörperliche oder auch nicht-physiche Erfahrungen in Worte zu fassen, fällt mir aus diesem Grund oft schwer, da unser physisches Vokabular sehr begrenzt ist und manchen Erfahrungen einfach nicht gerecht werden kann. 

 

Trotzdem würde ich gern ein aktuelles Erlebnis mit euch teilen, dass mich persönlich sehr berührt hat und sich ganz spontan während einer Hemi-Sync® Übung am Monroe Institute ergab. Eigentlich lautete der "Auftrag", den Tunnel zu erkunden, von dem so viele Menschen nach einer Nahtoderfahrung berichten. Doch wie so oft im Leben, haben andere Dinge manchmal Priorität.

Folgend ist ein Auszug aus meinem persönlichen Monroe-Tagebuch: (aus Pietätsgründen verzichte ich auf die Nennung der genauen Daten, die ich erhalten habe)

 

Kaum habe ich die Schwingungseinstimmung beendet und im Geist meine Affirmation gesprochen, werde ich mit einem Ruck an einen mir fremden Ort katapultiert. Wie bei jeder Übung versuche ich möglichst viele Details in meiner Umgebung wahrzunehmen und mir einzuprägen. Schnell wird mir bewusst, dass ich mich an einer Landstraße befinde, die mit Gras und Bäumen gesäumt ist. Schräg vor mir liegt das Wrack eines PKWs. Neben dem Wagen nehme ich die Gestalt eines etwa 10-12 jährigen Jungen wahr. Ein nebliger Lichtkegel umgibt die Gestalt. Ich bewege mich auf den Jungen zu und weiß intuitiv: er hat diesen Unfall nicht überlebt.

"Wie ist dein Name?" frage ich ihn. "Josh", ist seine Antwort. Um sicher zu sein, dass ich ihn richtig verstanden habe, wiederhole ich die Frage. Diesmal antwortet er mit: "Joshua!" Ich versuche einen Blick in das Autowrack zu werfen. Obwohl ich niemanden sehe "weiß" ich, es sind noch mindestens zwei oder drei andere Menschen in den Unfall verwickelt. Vor meinem geistigen Auge formen sich fünf Buchstaben zu einem Nachnamen zusammen. Ich setzte mir einen Anker, um mich später im Wachbewusstsein an den vollen Namen erinnern zu können.

 

Dann ändert sich das Bild. Wie in einer Art Playback erlebe ich den kompletten Unfallhergang nun aus der Zuschauerperspektive mit: Ein Großfahrzeug kommt ins Schleudern, stellt sich quer. Das Auto, in dem Joshua als Passagier sitzt, rast auf den LKW zu, knallt dagegen, überschlägt sich und landet auf dem Dach am Straßenrand.

 

Trotz der dramatischen Bilder versuche ich ruhig zu bleiben und wende mich erneut dem Jungen zu. Er wirkt starr, steht unter Schock. Welches Jahr wir schreiben, will ich von ihm wissen. Auch hier ist die Antwort deutlich und erfolgt telepathisch. Ich lade Joshua ein, mir zu folgen. Als ich meine Hand nach ihm ausstrecke, gibt er mir zu verstehen, dass er nicht in der Lage ist zu laufen. Ich beschließe, den Jungen zu tragen. Kaum halte ich ihn auf meinem Arm, verändert sich die Umgebung und wir werden durch eine Art kosmischen Strudel gewirbelt. Als meine Wahrnehmung wieder deutlicher wird, erkenne ich um mich herum einen großen Jahrmarkt mit einem Riesenrad und verschiedenen Fressbuden rechts und links.

Aus der Ferne höre ich Scott Taylors Stimme: "Es ist Zeit, wieder zurückzukehren," fordert er mich auf. Ich setzte Joshua ab. Er macht nun einen entspannten Eindruck. Es bleibt kaum Zeit für einen Abschied, da mich die Hemi-Sync® Signale wieder ins Wachbewusstsein transportieren. 

 

Ich greife nach meinem Handy. In die Suchmaschine des Browsers gebe ich Joshua, seinen Nachnamen und die Jahreszahl ein. Wenige Sekunden später lese ich in einem Nachrichtenartikel über einen Autounfall in Texas, bei dem Joshua zusammen mit seinem Bruder und seinem Stiefvater ums Leben gekommen war. Name und Jahr stimmen zu 100% überein. Auch der Ablauf des Unfalls ist identisch mit dem, was ich beobachten konnte.

 

Einige Tage später: Ich bin wieder zu Hause in Los Angeles. Der Gedanke an Joshua lässt mich nicht los und ich beschließe, noch einmal nach dem Jungen "zu sehen". Es dauert nur wenige Minuten bis ich Joshua wahrnehmen kann. Glaskar ist das Bild vor meinem geistigen Auge. Er lächelt mir zu und winkt. Eine innere Stimme sagt: "Alles ist gut!"

 

Im Monroe Jargon würde man so eine Erfahrung Soul Retrieval nennen, was zu deutsch als Seelenrückführung bezeichnet werden könnte. Ein komplexes Thema - bekannt auch aus dem Schamanismus - auf das wir in unserem Workshops "Into The Light" explizit eingehen werden.

 

Verifizierbare Erfahrungen wie die hier beschriebene, sind in sofern wertvoll, da sie uns einen gehörigen Motivationsschub geben können, der manchmal notwendig ist, wenn Zweifel über die Authentizität unserer nicht-physischen Wahrnehmung aufkommen. Bilde ich mir das alles nur ein oder ist da wirklich was dran? Das ist eine der Fragen, die sich unsere Teilnehmer am häufigsten stellen.

 

In unserem  Workshop "Into the Light - Reise ins Licht" wird dieses Thema ausführlich behandelt-