Außerkörperliche Erfahrungen und Trance

Obwohl ich sehr offen für neue Erfahrungen und Ideen bin, gab es einen Bereich der Grenzwissenschaften, zu dem ich viele Jahre nicht in Resonanz stand: Trance Channeling.

 

Der Hauptgrund dafür war zweifellos ein Mangel an direkter Erfahrung in diesem Bereich. Zwar bin ich durch meine Arbeit mit der Monroe Methode sehr vertraut mit Bewusstseinszuständen jenseits des normalen Wachbewusstseins, aber Trance Channeling hatte für mich stets einen seltsamen Beigeschmack. Nicht zuletzt, weil in der Vergangenheit einige unseriöse Trance Mediums über den Weg gelaufen sind und ich dadurch gewisse Vorurteile gegenüber dieser Art von medialer Fähigkeit entwickelt hatte.

 

Durch einen guten Freund und Trainerkollegen traf ich 2011 auf Kurt Leland, der leider längst nicht so bekannt ist wie Robert Monroe, aber mindestens ebenso erfahren auf dem Gebiet der außerkörperlichen Erfahrungen. Neben seinen unzähligen Astralreisen, die Kurt ähnlich wie Robert Monroe akribisch dokumentiert hat, stellt sich Kurt als Channel für eine Wesenheit namens Charles zur Verfügung.

 

Es kostete mich einige Überwindung und viel Überredungskunst von meinem Freund Scott, an einer Channeling Session mit Kurt Leland teilzunehmen. Die Sitzung war nicht nur hochspannend, sie wurde für mich sogar zu einer lebensverändernde Erfahrung.

Die Informationen, die “Charles” über mich, mein Leben und meine persönliche Entwicklung preisgab, waren derart überzeugend und akkurat, dass meinem inneren Zweifler keine andere Wahl blieb, als zu verstummen. 

 

In den darauffolgenden Jahren sah ich allerdings keinen weiteren Anlass, mich mit dem Thema Trance Channeling auseinanderzusetzen. Bis ich im vergangenen Monat spontan - ausgelöst durch eine Kette von “Zufällen” - bei einer Trance Mediumship Woche am Arthur Findlay College im englischen Stansted landete.

 

Heute weiß ich natürlich, dass es sich nicht um einen einfachen Zufall bei diesem Besuch handelte, sondern mein Team von Geisthelfern bei der Organisation gleich mehrere Weichen gestellt hat. Die Erfahrungen, die ich in dieser Woche machen durfte, haben nicht nur meinen Horizont enorm erweitert, sie haben mich auch dazu inspiriert, einen neunen Workshop zu konzipieren.

 

Mir ist während meiner Zeit am Arthur Findlay College noch einmal deutlich geworden, dass die Zusammenarbeit mit unseren Geisthelfern ein ganz wichtiger Aspekt - wenn nicht der wichtigste Aspekt überhaupt - in der Erkundung nicht-physischer Phänomene und Realitäten ist.

Aber auch für unseren Alltag in der physischen Ebene hat die Kommunikation mit unseren nicht-physischen Helfen eine wichtige Bedeutung. 

Für mich ist diese Zusammenarbeit im Laufe der Jahre zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Für viele unserer Workshop-Teilnehmer, ist diese Voraussetzung nicht unbedingt gegeben oder zumindest ausbaufähig.

 

Da ich überzeugt bin, dass eine stabile und bewusste Anbindung an die geistige Welt unsere Erfahrungen enorm bereichern und amplifizieren kann, wird es 2020 ein neues Programm geben, in dem die Beziehung und Kommunikation mit denen, die uns unterstützen, im Mittelpunkt stehen.

Wie in allen unseren Workshops, wird die Hemi-Sync® Technologie dabei natürlich zum Einsatz kommen. Allerdings werden auch Prozesse eingeleitet, die unseren Geist dahingegen fordern, einen Zustand des erweiterten Bewusstseins auch ohne Hilfestellung zu erreichen und zu halten.

 

Am Arthur Findlay College habe ich einmal mehr erfahren, wie hilfreich die Nutzung von Hemi-Sync® Aufnahmen in der Vorbereitung auf Trance Zustände sein kann. Während es die anderen “Trance Anfänger” in unserer Gruppe als große Herausforderung sahen, einen stabilen Trance-Zustand einzunehmen und zu halten, war ich dank meiner Erfahrung ganz klar im Vorteil.

 

Bei Hemi-Sync® handelt es sich um eine Brain Entrainment Methode, also einem Gehirntraining. Die Fähigkeit, Zustände des veränderten oder erweiterten Bewusstseins einzunehmen und voneinander differenzieren zu können, habe ich bei der Trance-Arbeit als enorm hilfreich empfunden. Ebenso, wie die “Standleitung” zu meinem Team in der geistigen Welt.

 

Wie steht eine Trance in Zusammenhang mit außerkörperlichen Erfahrungen?

AKE passieren entweder spontan oder über gezielte Übungen, die einer entsprechenden klaren Absicht folgen. Grundvoraussetzung für letztere Variante ist ein tiefes Vertrauen in den Prozess.

Unbewusste Ängste stehen beim Üben von AKE oft im Weg und wollen erst einmal wahrgenommen und anschließend aufgelöst werden. Die Wurzeln dieser Ängste liegen meist in einem Mangel an Vertrauen.

 

Wenn ich einen Bungie Jump mache, muss ich auf die Stabilität des Seils vertrauen, welchen meinen Sprung abfängt. Wenn ich eine AKE anstrebe, muss ich darauf vertrauen, dass ich dort, wo ich hinreise, gut aufgehoben bin und am Ende heil wieder zurück komme.

Beim Bungie Jump kann ich das Seil und die Plattform für den Absprung vorher inspizieren. Beim Üben von AKE habe ich die Möglichkeit nicht. Ich muss den Sprung ins Ungewisse wagen.

 

Insbesondere beim Trance-Speaking, also beim verbalen Channeling einer Wesenheit, ist Vertrauen in den Prozess das A und O. Kann und will ich zur Seite treten und jemanden durch mich sprechen lassen? Was, wenn der- oder diejenige nicht wieder gehen wollen oder etwas von sich geben, dass mir vielleicht nicht angenehm ist? 

 

Es fiel mir bei den Übungen am Arthur Findlay College auf Anhieb erstaunlich leicht, einen Trance Zustand zu einzunehmen. Aber die Vorstellung, “zur Seite zu treten” und jemand anderen durch mich sprechen zu lassen, war mir zunächst überhaupt nicht geheuer.

Bis mir von meiner Lehrerin verdeutlicht wurde, dass ich da niemand “Fremden” reinlassen muss, sondern die Einladung durchaus auf mein eigenes Team von Geisthelfern beschränken kann.

Da ich einen sehr guten Bezug zu diesem Team habe, konnte ich mich dem Prozess komplett und mit vollstem Vertrauen hingeben. Und dank dieses Vertrauens fühlte ich mich umgehend von meinem Team unterstützt, geborgen und getragen.

 

So habe ich gelernt, meinem Team eine neue Möglichkeit des Ausdrucks zu verleihen. Und ich habe erlebt, wie es sich anfühlt, “zur Seite zu treten” und als Beobachter von außen mitzuerleben, was mit meinem physischen Körper geschieht, wenn ich die Energie meiner nicht-physischen Freunde einlade, diesen als Mittel zur Kommunikation zu nutzen.

 

Für mich war das “zur Seite treten” eine besondere Art der außerkörperlichen Erfahrung, die ich in dieser Form zuvor noch nicht nicht erlebt hatte. Zu erfahren, wie sich meine Energie und die meines Teams vereinen, war sehr spannend. Wie ich feststellen durfte, ist mein Bewusstsein beim Trance Speaking definitiv nicht im physischen Körper verankert und doch so nah dabei, dass ich jedes gesprochene Wort wahrnehmen kann.

Interessanterweise werden die Informationen allerdings nicht in meiner Erinnerung abgespeichert. Ich höre und erlebe zwar bewusst, kann mich aber am Ende der Sitzung nicht an einzelne Informationen erinnern.

 

Trance-Arbeit kann auf dem Weg zu außerkörperlichen Erfahrungen also auch ein interessanter Übungsmodus sein.

 

Zum einen lerne ich, bewusst zu vertrauen und zum anderen erlebe ich, was es bedeutet, "neben sich zu stehen" und still zu beobachten.

 

Ich freue mich auf eure Anregungen, Inspirationen und Gedanken zu diesem Thema.

5 Kommentare

Abenteuerliche AKE - Erfahrungsbericht eines Teilnehmers

Der folgende Erfahrungsbericht stammt von Georg, der im Herbst 2018 unseren AKE Spezial Kurs besucht hat und zu Hause eine Erfahrung ganz besonderer Art machen durfte. Zum besseren Verständnis für die Leser wurde der Originalbericht mit Georgs Erlaubnis an wenigen Stellen modifiziert.

 

„Heute gibt es ein Wahnsinns-Erlebnis zu erzählen, wobei ich im Nachhinein eher denke, dass es vielleicht ein geniales Konstrukt von mir selbst war. Bildet eure eigene Meinung. Ich wäre sehr dankbar für ein Feedback, wie ihr mein Erlebnis einstuft.

 

Mein Tag begann wie jeden Tag mit einer zwanzigminütigen Meditation, gemeinsam mit meiner Freundin. Anschließend wurde gefrühstückt und dann habe ich mich wieder auf die Couch gelegt und meinen neuen Kopfhöher von Bose (QuietComfort 25) aufgesetzt. Einfach genial dieses Ding. Ich kann es allen nur empfehlen. 

 

Für die Unterstützung meiner geplanten Astralreise habe ich mir die “Sleep” Frequenzen von Thomas Campbell ausgewählt, da ich mit dieser Aufnahme schon gute Erfolge hatte und sie eine Spieldauer von über eine Stunde hat.

 

Nun aber zu meinem sehr krassen Erlebnis: Ich lag auf der Couch und lauschte den Frequenzen bis zum Ende, allerdings ohne irgendeine Erfahrung zu haben. Da es aber gerade so gemütlich auf dem Sofa war und ich das leichte Rauschen des Kopfhörers im eingeschalteten Noise Cancelling Modus als sehr angenehm empfand, beschloss ich, noch ein wenig liegenzubleiben.

 

Nach einer Weile fand ich mich plötzlich stehend in einen dunklen bzw. in einem nur schwach lichtdurchflutetem Schlafzimmer wieder, welches aber nicht meines war. Ich blickte über den Türrahmen, wo gerade auf einer Art Flatscreen ein nicht gerade jugendfreier Film ablief, der mit der Zeit immer abstrakter wurde. Dies ließ mich annehmen, dass ich in meinen Astralkörper unterwegs war. Als Test fasste ich die Absicht, zu schweben, was mir umgehend möglich war.

 

Da alles sehr stabil schien und einen guten Eindruck machte, plante ich, einen der Workshop-Teilnehmer aus unserem AKE Spezial Kurs zu besuchen. Spontan fiel mir O. ein, die von allen am weitesten entfernt wohnte, was mir für meine erste Reise sehr gelegen kam.

 

Allein der Gedanke an ihren Namen reichte aus, um mich in Bewegung zu setzen. Ich spürte ein Ziehen und Zerren an mir, begleitet von dem Gefühl, sehr schnell unterwegs zu sein. 

 

Zu sehen war nicht sehr viel, abgesehen von der Dunkelheit und einigen Lichtspuren. Nach gefühlten zwei bis drei Sekunden spürte ich, wie ich langsamer und das Licht sehr viel heller wurde.

 

Ich befand mich am Meer ca. zwei bis drei Meter schwebend über einem Strand, es war ein wunderschöner sonniger Tag, aber von O. keine Spur. „Ok”, sagte ich im Geist und dachte noch einmal an ihren Namen. Die Reise ging umgehend weiter. Nun war ich an einem Spielplatz angelangt, vom Meer keine Spur mehr und O. konnte ich auch nicht entdecken. Dann kam mir der Gedanke, dass der Vorname alleine nicht ausreichen würde. Leider wollte mir ihr Nachname in diesem Augenblick aber auch nicht mehr einfallen.

Während ich vor mich hin grübelte, bemerkte ich, dass mich irgendeine Stimme von außerhalb rief. Ich wachte in meinen physischen Körper auf und sah unter meiner Schlafmaske die Arme meiner Freundin, die versuchte, mich wachzurütteln. Ich nahm die Maske ab und wollte sie fragen, was denn so wichtig sei, dass sie mich wecken musste.

 

Dann stellte ich erschrocken fest, dass ich in einem völlig fremdem Raum aufgewacht war - in einem Raum mit Terrasse zu einem Freibad. Auch die Jahreszeit stimmte nicht. Es war sehr warm und die Menschen draußen waren in Sommerlaune.

Ich blickte auf die Person, die mich geweckt hatte. Es schien meine zweitjüngste Schwester zu sein, die gerade das Zimmer umräumte und ich ihr dabei im Weg zu liegen schien. Panik kam in mir auf: „Oh Gott, ich bin nicht dort wieder aufgewacht wo ich aufwachen sollte.”

Und wo war ich gelandet? Und in welcher Zeit? Und vor allem, was ist mit dem Körper passiert in meiner Zeit oder Realität? Bin ich etwa gestorben? Wenn nicht, wie komme ich wieder zurück in meinen Körper und in die richtige Zeit bzw. Realität?

Ich spürte wie mein Herz raste, und die Gedanken immer wieder in meinem Kopf kreisten.

„Was soll ich nur tun?” Meine Schwestern - die Jüngste war in der Zwischenzeit auch im Raum - starrten mich mit weit geöffneten Augen an und dachten wohl in diesem Augenblick, dass ich den Verstand verloren hatte. 

Ich fragte sie energisch nach dem aktuellen Datum. 

„Juni, Juni 2011”,  sagten sie. 

„Du meine Güte”, fiel mir dazu nur ein, „es ist sieben Jahre vor meiner Zeit und ich befinde mich in einer anderen Realität!"

 

Ich erzählte meinen Schwestern, was mir widerfahren war, nicht ohne ihnen das Versprechen abzunehmen, dass sie bis zum 31.12.2018 niemanden etwas davon erzählen durften, sollte ich es irgendwie schaffen, wieder in meine Zeit zurückzukehren. 

Doch eins musste ich noch wissen: Wie sehe ich überhaupt aus? Da kein Spiegel in der Nähe war, fragte ich meine Schwestern, ob ich mich äußerlich irgendwie verändert hatte.

„Nein”, sagten sie, ich sähe so aus, wie immer - bis auf die Tatsache, dass ich mich aus ihrer Perspektive sehr merkwürdig verhielt. 

Eines war klar: die beiden dachten wohl, dass ich tatsächlich den Verstand verloren hatte. Und nicht, wie ich behauptete, meinen Körper.

 

Doch dann fragten sie mich, ob wir nicht unsere Eltern besuchen sollten, die im gleichen Haus einen Stock höher wohnten. Vielleicht hätten die eine Erklärung und/oder einen Rat für meine Notlage.

 

Nun war ich mir zu einhundert Prozent sicher, nicht nur in einer falschen Zeit, sondern auch in einer anderen Realität gefangen zu sein - wenn nicht sogar in einem anderen Körper.

 

Auf dem Weg zur Wohnung unserer Eltern durchquerten wir einige größere Zimmer, bis hin zu einer schönen alten Holztreppe, die wir gemeinsam hinaufgingen. Oben angelangt betraten wir in ein sehr großes Zimmer in dem unsere Eltern auf zwei gegenüberliegenden Sofas vor einem großen offenen Kamin lagen.

Mein Vater hielt ein Buch in der Hand. An dieser Stelle sollte ich vielleicht erwähnen, dass mein Vater in meiner Realität bereits im Jahr 1995 an den Folgen einer Krankheit verstorben war und diesem Mann auf dem Sofa gar nicht ähnlich sah. 

Meine Mutter lag auf dem anderen Sofa, umhüllt mit einer Decke und einer schönen verzierten Maske, so dass ich ihr wahres Gesicht nicht erkennen konnte. Sie hingegen erkannte mich aber eindeutig als ihren Sohn.

 

Ich schaute mich um und entdeckte zwei alten Röhrenfernseher, einen mittelgroßen und einen sehr großen. Ich bemerkte, dass sich die Technik in dieser Realität nicht so schnell entwickelt hatte, wie in meiner Realität.

 

Gerade als ich mich darüber innerlich etwas belustigte und zu akzeptieren begann, dass ich hier vielleicht nicht so schnell wieder wegkommen würde, bzw. in dieser Realität weiterleben müsste, wachte ich ganz benommen auf, daheim auf meiner Couch.

 

In den ersten Sekunden konnte ich gar nicht zuordnen, wo ich mich plötzlich befand und wer ich überhaupt bin - bis ich schließlich realisierte, ich bin wieder zurück in meinem Haus.

 

Dies war bis jetzt das abgefahrenste, was ich je erlebt habe. Im nach hinein bin sehr froh, dass alles gut gegangen ist. Es ist wirklich krass, dass ich in meiner Erfahrung überhaupt nicht mehr realisieren konnte, ob ich wach bin, träume oder Astral unterwegs bin."            - Ende

 

 

* * *

 

Georgs Bericht liefert ein sehr schönes Beispiel dafür, dass Zeit und Raum im außerkörperlichen Zustand einen ganz anderen Rahmen bieten, als wir es aus physischer Perspektive gewohnt sind und die Navigation in diesem Zustand nicht immer ganz einfach ist. Herzlichen Dank an Georg, für das Teilen dieser spannenden Erfahrung.

0 Kommentare

Die Uhr tickt!

... und irgendwann klingelt dann mit etwas Glück auch noch der Wecker. Mich erreichte "der" Weckruf am 26. Januar diesen Jahres in Vancouver, Kanada während meines “Mindful Manifestation” Workshops. Ich durfte inmitten einer Gesprächsrunde eine Erfahrung machen, die mich zutiefst bewegt und meine persönliche Lebensanschauung in eine neue Richtung gelenkt hat. Diese Erfahrung würde ich heute gerne mit euch teilen.

 

Nicht selten nehme ich während eines Vortrags oder in Gesprächen mit anderen Menschen gezielt den Zustand des erweiterten Bewusstseins ein, also Fokus 12. Dieser Zustand ermöglicht mir u.a. energetische Zusammenhänge in bestimmten Situationen besser zu erkennen und gleichzeitig offen für intuitive Wahrnehmungen zu sein.

 

So auch an unserem zweiten Seminartag bei “Mindful Manifestation”, als ich mit meinen Teilnehmern nach einer Hemi-Sync® Übung über die multidimensionalen Auswirkungen unserer immer wiederkehrenden Gedanken- und Verhaltensmuster diskutierte. Völlig unerwartet bekam ich mitten im Gespräch einen gedanklichen Download*, der mich abrupt aus der Bahn warf und den Workshop in eine neue Richtung lenkte.

 

*(von Robert Monroe seinerzeit als R.O.T.E. - Related Organized Thought Energy - oder kurz als “Gedankenball” bezeichnet, der aus einer nicht-physischen Umgebung zugespielt wird und mit plötzlichem neuen Wissen und/oder neuen Erkenntnissen, Ideen, bzw. ganzen Konzepten gefüllt ist)

 

In meinem Fall enthielt dieser Gedankenball Informationen zu meiner noch verbleibenden Lebenszeit in Form einer genauen Anzahl von Tagen, die diesen Zeitrahmen schlagartig in eine sehr greifbare Form presste. Unmittelbar darauf folgte die Information, dass die genannte Zahl nicht definitiv sei, sondern eine symbolische, aber dennoch deutliche Botschaft trägt: „Die Uhr tickt! Dir bleibt nur noch ein begrenzter Zeitraum in der physischen Realität!”

 

Ich wäre nie auf die Idee gekommen, mir eine definitive Zahl als Referenzpunkt für meine Lebensdauer vor Augen zu halten. Aber statistisch gesehen hat ein heute 52-jähriger deutscher Mann noch etwa 5500 Tage zu leben. Diese Erkenntnis führte blitzartig zu einem weiteren Gedanken: „Wie will ich diese Tage nutzen? Und welche Kompromisse will ich in der verbleibenden Zeit noch eingehen?” Immer wieder blinkte vor meinem geistigen Auge in roten Leuchtbuchstaben ein klares “100%” auf.

 

Mir wurde schnell bewusst, dass es in meinem Leben Umstände und Beziehungen gab, die auf der Prozentskala deutlich unter der 100 lagen. Meinen Teilnehmern ging es nicht anders. Auf die Frage: „Wie ist euer Leben denn so?” folgten Antworten wie: „Ach, ganz ok” und „Eigentlich ziemlich gut”.

 

“Eigentlich ziemlich gut”, ist eine Reaktion, die durchaus auch von mir hätte stammen können. Doch mit der Erkenntnis, dass die Uhr unaufhörlich tickt und ich bestenfalls noch wenige Tausend Tage Restzeit habe, änderte sich mein Anspruch und mir war klar, die Antwort muss lauten: „Super! Mega! Einhundertprozent!”

 

An diesem 26. Januar 2018 begann für mich ein neuer Abschnitt: Ich habe meine Prioritäten überdacht und geordnet, Beziehungen evaluiert, sowie meine materiellen Wünsche in Einklang mit meinem neu definierten Selbstwertgefühl gebracht. Ich achte inzwischen darauf, meine persönlichen Bedürfnisse in den Vordergrund zu stellen. Was im ersten Moment egoistisch klingen mag, beruht auf meiner Überzeugung, dass ich die Menschen in meinem Umfeld besser inspirieren und unterstützen kann, wenn es mir selbst auf allen Ebenen gut geht. Und dafür nutze ich entsprechende Werkzeuge aus der Monroe Methode.

 

Wie funktioniert “Mindful Manifestation”?

 

Materie entsteht aus Energie. Somit wird Form aus dem Formlosen erschaffen. Dies ist der Grund, warum Dinge, die fest erscheinen, sehr schnell ihren Zustand oder die Form ändern können. Zum Beispiel Wasser, dessen Zustand wandelbar ist: heiß, kalt, gefroren, flüssig oder als Wasserdampf. Je nachdem, welche Kraft oder Energie auf das Wasser einwirkt, bestimmt sie seine physikalische Struktur.

 

Jeder Manifestation geht ein Gedanke voraus. 50.000 bis 70.000 Gedanken schwirren pro Tag durch ein menschliches Gehirn - zumeist unbewusst. Fasst du einen Gedanken mit besonderer Absicht und hältst diesen stabil für 17 Sekunden oder länger, gesellen sich ähnliche Gedanken gleicher Vibration dazu, die den ersten Gedanken energetisch unterstützen. Nach und nach verbinden sich die Gedanken in nicht-physischen Ebenen und beginnen dort zu fruchten. Unabhängig davon, ob es sich um positive oder um negative Gedankengänge handelt, entscheidet die Intensität des begleitenden Gefühls, was sich im Leben des Einzelnen manifestiert.

 

Die Monroe-Methode erlaubt dir, ganz gezielt einen spezifischen Raum innerhalb der Astralebene anzusteuern, um deine spezifischen Gedanken/Wünsche dort an “Ort und Stelle” zu formen und zu platzieren. Einzige Voraussetzung: Du weißt, was du willst. Je spezifischer dein Wunsch, desto kraftvoller kann die Manifestation angeschoben werden.

 

Wie diese Technik im Detail funktioniert und welche vielfältigen Möglichkeiten zur Anwendung sie bietet, lernst du in unserem Mindful Manifestation Workshop.

 

0 Kommentare

AKE - Ein Teilnehmer berichtet von seinem ersten Erfolgserlebnis

Der folgende Erfahrungsbericht stammt von Andi, der Anfang des Jahres unseren AKE Spezial Workshop besucht hat. In Abstimmung mit Andi wurde der Bericht minimal gekürzt. An dieser Stelle, vielen Dank dem Autor! Wir freuen uns auf weitere Aufzeichnungen von ihm.

 

„Ich finde es schwierig, meine Gedanken und meine Erfahrungen in Worte zu fassen, da alles, was ich erlebt habe, außerhalb der Norm, die Worte zu beschreiben vermögen, stattgefunden hat. Und doch war meine erste AKE so prägend, dass ich sie gerne teilen möchte. Zunächst möchte ich aber einen Dank an Oliver aussprechen, der mir auch nach meiner Teilnahme an seinem Workshop mit guten Ratschlägen zur Seite stand. Das ist sicher nicht selbstverständlich,

 

Da ich im Schichtdienst arbeite, folge ich keinem normalen Tagesablauf. Vor einigen Monaten habe ich mich komplett auf Nachtschicht setzen lassen, um den ständigen Wechsel der Schichten zu umgehen.

 

Oliver hatte im Workshop allen Teilnehmern geraten, früh morgens zu üben. Aber nach einer Nachtschicht fühle ich mich einfach nicht in der Lage zu meditieren, ohne gleich einzuschlafen. Die Idee, jeden Tag um die selbe Zeit zu üben, schien mir aber schon sehr sinnig. Da ich in der Regel von 10 Uhr bis ca. 17 Uhr schlafe, ist meine beste Übungszeit unmittelbar nach dem Aufwachen am späten Nachmittag. Ich fühle mich dann ausgeruht und habe genügend Zeit, bis meine Schicht beginnt.

 

Olivers Rat war, die Hemi-Sync Übungen nicht zu variieren, sondern möglichst für eine geraume Weile mit ein und derselben Übung am Ball zu bleiben. Das war insofern eine Herausforderung, weil ich mich Anfangs nicht für eine bestimmte Übung entscheiden konnte. Ich habe einige Tage dafür gebraucht und mich schließlich für die Aufnahme “Freie Übung im Fokus 10” aus der Gateway Serie entschieden. Allerdings hatte Oliver auch eine Chakra Übung empfohlen, die ich zusätzlich zwischendurch gehört habe. Diese aber zu einer anderen Tageszeit, manchmal in der Pause im Job und auch nur nach Bedarf.

 

Bei “Freie Übung im Fokus 10” habe ich gedanklich mit einer Technik von William Buhlman geübt. Sie heisst “Target Technique” und stammt aus seiner Hemi-Sync Serie “Out of Body Techniques”. (Bei der Übung geht es darum, gedanklich ein bestimmtes Ziel anzusteuern unter Vorgabe einer deutlichen Absicht.)

 

Die ersten Male bin ich regelmäßig beim Üben eingeschlafen. Wahrscheinlich lag es daran, dass es keine verbale Begleitung während der Übung gibt und ich das “Skript” sozusagen im Kopf abspielen musste. Nach Rücksprache mit Oliver habe ich meine Liegeposition variiert, mein Skript modifiziert und bin fortan wach geblieben.

 

Nach 14 Tagen war ich bereits soweit, dass ich den Fokus 10 Zustand schon auf Kommando einnehmen konnte. Kaum habe ich die Kopfhörer aufgesetzt, war ich schon super entspannt. Richtig cool. Das hat mir auch gezeigt, dass eine Konditionierung stattfindet und mein  Körper-Geist System die Fähigkeit hat, diesen Zustand jederzeit und auch ohne Hilfsmittel - in diesem Fall Hemi-Sync - einzunehmen.

 

Leider ist aber auch Frust immer wieder ein Thema für mich gewesen. Und je mehr Tage ins Land zogen, desto mehr hatte ich damit zu kämpfen, meine Erwartungshaltung zu drosseln. In der dritten Woche habe ich mich beim Üben dabei erwischt, den Prozess “forcieren” zu wollen. Dadurch wurde auch mein Gedankenapparat immer aktiver. Am 19. Tag war es so schlimm, dass ich beschloss, eine Hemi-Sync Pause einzulegen und mal eine Woche nichts zu machen.

 

Mein Wunsch, eine bewusste AKE zu erleben war aber so groß, dass ich vor dem Schlafen gehen immer wieder meine Absicht formuliert und mir vorgestellt habe, wie es sich wohl anfühlen würde, wenn sich mein Bewusstsein von meinem physischen Körper trennt.

 

Am 22. Tag bin ich wie immer gegen 10 Uhr eingeschlafen. Allerdings lag ich an diesem Vormittag nicht in meinem Bett, sondern auf der Couch im Wohnzimmer, weil ich das Schafzimmer am Tag zuvor gestrichen hatte und die Farbe noch immer etwas seltsam roch. Ich kann im Nachhinein gar nicht genau sagen, wann ich mir meiner Erfahrung voll bewusst wurde, aber in meiner Erinnerung begann die AKE mit einem Ziehen in den Füßen. Mein ganzer Körper vibrierte wie unter Strom. Es war aber nicht unangenehm, nur neu. Es fühlte sich auch an, als würde jemand an meinen Füßen ziehen. Und ganz plötzlich konnte ich meinen physischen Körper überhaupt nicht mehr fühlen. Er war einfach weg. Besser kann ich es nicht beschreiben.

 

Ich sah die Deckenlampe aus meiner Perspektive und dachte: „Komisch, die hängt doch sonst nicht so schief”. Ich streckte meinen “Arm” aus und stellte überrascht fest, dass ich mich dabei mühelos aufrichtete und über dem Boden schwebte. Das Licht im Raum war sehr, sehr grell und ich konnte nur die Umrisse der Möbel sehen. Ich nahm auch mehrere Gestalten oder Wesenheiten in meiner Wohnung wahr. Ich hatte aber keine Angst. Irgendwie wusste ich, dass sie gekommen waren, um mir zu helfen. Ich kann nicht einmal genau sagen, ob ich sie tatsächlich “gesehen” habe oder einfach intuitiv wahrgenommen habe. Aber ich wusste, sie sind da und alles ist gut.

 

Mein erster klarer Gedanke war: „Weg hier! Weg von meinem physischen Körper.” Ich hatte den Gedanken kaum ausformuliert, da geriet ich in eine Art Strudel aus Energie und verlor meine Wahrnehmung von Richtung und Raum. Ich bewegte mich schneller und schneller, bis alles um mich herum ganz plötzlich zu einem Halt kam. Eine nicht-physische Vollbremsung sozusagen.

 

Ich fand mich in einem geschlossenen Saal wieder, inmitten einer Veranstaltung. Jemand hielt eine Rede vor hunderten von Energiewesen. Ich denke, dass es ein Mann war, der redete, da die Stimme eher dunkel und rau klang. Ich konnte seine Stimme ganz deutlich wahrnehmen. Aber die Worte waren fremd. Ich verstand rein gar nichts. Die anderen Anwesenden schienen dieses Problem nicht zu haben, wie ich aus ihren Reaktionen deuten konnte.

 

Ich schaute dem Redner einige Zeit zu, bis sich spontan jemand zu mir umdrehte und ganz überrascht fragte: „Wie bist du hierher gekommen?”

Für einen Moment bekam ich Panik und dachte: „Ich will zurück in mein Bett! - Jetzt sofort. Zurück ins Bett!” 

 

Ohne Vorwarnung wurde ich erneut in den Energiestrudel gesaugt und befand ich mich Sekunden später wieder in meinem Schlafzimmer.

 

Das Licht war immer noch ebenso grell wie zuvor, aber ich konnte zumindest Bett und Schrank erkennen. Nur eines fehlte: mein physischer Körper. So sehr ich mich auch anstrengte ihn zu finden, er war einfach nicht an seinem Platz. Die Energie meiner aufkommenden Angst veränderte die gesamte Atmosphäre im Raum. Aus grellem Licht wurde eine Art graue Brühe. Und an dieser Stelle stoße ich an meine Grenzen. Manche Dinge sind ganz einfach nicht in Worte zu fassen. Es ging auch alles so schnell. Das Suchen, die Angst, die Veränderung der Energie… 

 

Mir kamen die Wesenheiten wieder in den Sinn. Wo waren sie? „Hilfe!" Noch während ich meinen Gedanken formte, wurde ich blitzschnell ins Wohnzimmer katapultiert, wo sich mein Bewusstsein wieder mit dem physischen Körper vereinte. Ich spürte einen Ruck. Ein starkes Zucken. Als ich die Augen aufschlug, dauerte es eine Weile, bis ich begriffen hatte, was geschehen war.

 

So hatte ich mir die AKE ganz sicher nicht vorgestellt. Gleichzeitig war ich aber aufgeregt und froh, dass überhaupt etwas passiert war. Meine Erfahrung liegt jetzt knapp drei Monate zurück und ich habe seitdem sehr konsequent geübt und bereits mehrere AKE erlebt. Mein Fazit: Es ist nicht wirklich schwer “rauszukommen”. Meine große Herausforderung ist die Navigation. Ich würde meine Erfahrungen gerne noch bewusster steuern können. Aber ich weiß auch, dass es ein Prozess ist, der Zeit und Training braucht. Und das macht es ja auch spannend.

 

Eine Anmerkung noch: Viele AKE Kollegen und Autoren beschreiben, dass sie sich während ihrer Erfahrung in einem Energie-, bzw. Astralkörper wahrnehmen. Das ist bei mir nicht der Fall. Ich scheine weder Arme noch Beine zu haben, wenn ich "draußen" bin. 

 

Ich übe meine AKE inzwischen nur noch ohne Hemi-Sync®. Allerdings nutze ich bestimmte Hemi-Sync® Aufnahmen, die mir von Oliver empfohlen wurden, um mein Körper-Geist System in gesunder Balance zu halten, für Energie- und Heilarbeit und um die Verbindung zu meinen Geisthelfern zu stärken."

 

Anmerkung von Oliver:

Andis Beschreibungen kann ich sehr gut nachvollziehen. Alle Aspekte seiner Erfahrung sind mir bestens vertraut. Die Vibrationen, der Strudel, plötzliche Ortswechsel, die verzerrte Wahrnehmung einer vertrauten Umgebung und nicht zuletzt die u.U. überraschten Reaktionen von nicht-physischen Wesenheiten, wenn es zu Begegnungen kommt. Vielen Dank, Andi. Weiter so. Mit der Zeit werden die Erfahrungen sicher noch vielschichtiger und verständlicher.

1 Kommentare

Die 5 Schlüssel zur erfolgreichen AKE

Die große Frage, die mir immer wieder gestellt wird ist:

„Warum haben manche Menschen unglaublich tolle Erfahrungen während ihrer persönlichen Bewusstseinsforschung, während meine Erlebnisse eher unspektakulär oder schwammig sind?”

 

Millionen von Menschen lesen jährlich Bücher, meditieren mit oder ohne Hilfsmittel, arbeiten mit Affirmationen oder besuchen Workshops, um ihren Zielen näher zu kommen. Einige greifen zu pflanzlichen oder chemischen Drogen, um Zustände des erweiterten Bewusstseins zu erreichen und um zu neunen Erkenntnissen zu gelangen. Manche Menschen sind dabei erfolgreicher als andere. Dafür gibt es meines Erachtens triftige Gründe.

 

Als Trainer und Workshopleiter habe ich in den letzten 10 Jahren viele Menschen bei ihren Bemühungen der Bewusstseinsforschung unterstützt: Beim Üben von AKE, beim Manifestieren einer besseren physischen Realität, bei der Kommunikation mit nicht-physischen Intelligenzen und nicht zuletzt bei energetischer Heilarbeit.

 

Ich selbst habe jahrelang mit Neid auf diejenigen geschaut, die von ihren “Entdeckungsreisen” mit eindrucksvollen und spannenden Erfahrungen zurückkehrten, während ich oft nichts als Dunkel sah. Ich bin weder aus meinem Körper geschwebt, noch habe ich von Begegnungen mit Wesenheiten aus anderen Dimensionen berichten können.

Erst im Laufe der Jahre, als ich bereit war, meine Erwartungshaltung zu modifizieren und mir einige essenzielle Fähigkeiten angeeignet hatte, gewannen meine Erfahrungen an Plastizität. Ich lernte Schritt für Schritt, verifizierbare Informationen zu sammeln, diese in mein physisches Dasein zu integrieren und dadurch meine persönliche Lebensqualität zu steigern.

 

Folgend die wichtigsten Aspekte für erfolgreiche Expeditionen ins "Unbekannte":

 

Die richtige Absicht

Es ist wichtig, eine klare, positive Absicht zu fassen. Dabei kann es hilfreich sein, diese in Worte auszudrücken und aufzuschreiben. Auf diese Art und Weise bekommst du ein gutes Gefühl dafür, ob die Absicht tatsächlich authentisch oder eher ego-gesteuert ist. Eine klare und authentische Absicht schafft Resonanz und dient gleichzeitig als energetische Landkarte auf dem Weg zum gewünschten Ergebnis. Je detaillierter eine Absicht formuliert ist und je mehr Gefühl dabei investiert wird desto schneller ebnet sich der Weg zum Ziel. Bob Monroe entwickelte die “Gateway Affirmation” als Absichtserklärung, um sein Ziel fest ins Bewusstsein zu verankern.

 

Energie aktivieren und kontrolliert bewegen

Energie und Bewusstsein sind nicht voneinander getrennt. Als multidimensionales und intelligentes Wesen ist es wichtig, alle Aspekte deines Bewusstseinssystems zu nutzen. Die innere Energie wird je nach philosophischem Ansatz als Chi, Prana, Lebenskraft oder Bioenergie bezeichnet und findet sich u.a. in unseren Gefühlen, in unterschiedlichen mentalen Zuständen sowie auch in unseren Beziehungen wieder. Lerne, deine innere Energie zu lenken und deine persönliche Schwingungsfrequenz zu erhöhen. Damit schaffst du beste Vorraussetzungen für das bewusste Erleben von außenkörperlichen Zuständen, für eine stabile physische Gesundheit sowie für die Manifestation von optimalen Lebensumständen.

Ein guter Ansatz dafür ist, mehr über die Chakras, die Meridiane und über das menschlichen Energiefeld (Aura) zu lernen. Eigne dir Techniken an, die dir erlauben, dein Energiefeld optimal zu nutzen. Eine Methode ist z.B. die Arbeit mit dem Energieresonanzballon nach Robert Monroe.

 

Ängste erkennen und beseitigen, sich der Herzenergie öffnen

Jeder von uns hat bewusste und unbewusste Ängste, die einer bestimmten Absicht im Weg stehen können. Daher ist es ab einem bestimmten Punkt unerlässlich, sich mit den eigenen Ängsten auseinander zu setzten und diese aufzulösen.

Wenn wir uns von Ängsten befreien, öffnen wir uns der Energie des Herzens, die eine enorme Kraft hat und in perfekter Resonanz mit unserem Höheren Selbst steht.

 

Imagination

Nutze die Kraft deiner Imagination. Unsere Vorstellungskraft hilt dabei, Energie zu bewegen und in eine bestimmte Richtung zu lenken. Wenn wir uns auf “Neuland” zubewegen, dienen innere Bilder und Gefühle als wichtige Vehikel zur Fortbewegung in nicht-physischen Umgebungen. Ich betrachte die Vorstellungskraft gerne als Brücke zwischen den Welten und beginne meine Entdeckungsreisen stets mit der selben Fragestellung: „Was wäre, wenn…?” und „Wie würde es sich anfühlen, wenn…?” Ich male mir die Erfahrung, die ich suche aus, um mich aktiv darauf vorzubereiten.

 

Regelmäßiges Üben und Anwenden von Zuständen des erweiterten Bewusstseins.

Das regelmäßige Üben von Zuständen des erweiterten Bewusstseins hilft dabei, Türen zu einer erhöhten Wahrnehmungsfähigkeit zu öffnen. Die Erfahrung zeigt, dass verschiedene Gehirnwellenmuster unterschiedliche Funktionen bei der Erforschung des Bewusstseins ermöglichen. Es gibt fünf grundlegende Frequenzzustände, die jeweils in Hz gemessen werden: Beta, Alpha, Theta, Delta und Gamma. Jeder Zustand hat seine ganz eigenen und genau definierten Eigenschaften. Alpha und Theta Zustände eignen sich besonders gut für die persönliche Bewusstseinsforschung. Dabei kann Hemi-Sync® zum kontrollierten Erreichen und zum optimalen Erleben bestimmter Zustände ein sehr wertvolles Werkzeug sein.

Begegnung im Fokus 27

 

Als ich im Oktober 2007 am Monroe Institute eintraf, sah ich den kommenden Tagen mit gemischten Gefühlen entgegen. Anders als bei meinen vorherigen Besuchen, hatte ich mich diesmal nur zögerlich für einen Kurs entschieden. Das "Lifeline" Programm befand sich außerhalb meines Interessenbereichs. Nicht lag mir ferner, als Kontakt zu Verstorbenen zu suchen oder das Jenseits zu erkunden. Aber es war das einzige Programm am Monroe Institute, das 2007 in meinen Terminplan passte.

 

Ich war bei meiner Ankunft überrascht, eine so bunt gemischte Gruppe von Menschen aus allen Lebenslagen anzutreffen. Von einem BWL Studenten aus Finnland über einen Hundefriseur aus Toronto bis hin zur 12-fachen Großmutter aus Texas war so ziemlich alles vertreten. Aus irgendeinem Grund hatte ich angenommen, dass die Thematik vornehmlich alte, kranke und/oder trauernde Menschen ansprechen und die Stimmung dementsprechend gedämpft sein würde. Aber schon bei der Begrüßungsrunde wurde viel gelacht und meine Bedenken, dass Thema könnte zu "schwer" sein, verflüchtigte sich schnell.

 

Beim Abendessen lernte ich Sally aus Florida kennen. Eine quirlige Mittfünfzigerin, die erst wenige Monate zuvor ihren Ehemann verloren hatte. Trotz dieses Schicksalsschlags wirkte Sally ausgeglichen und lebensbejahend. Im Laufe des Gesprächs stellten wir einige Gemeinsamkeiten fest. Wir hatten in der Vergangenheit die gleichen Programme am Institut besucht, waren beide ausgebildete Yogalehrer und da Sally eine österreichische Mutter hatte, sprach sie sogar etwas deutsch. Wie auch ich, hatte Sally im Vorfeld mit sich gehadert, ob dieser Kurs der richtige für die war. 

 

Behutsam wurden wir am folgenden Tag von unseren beiden Trainern auf die bevorstehenden Hemi-Sync® Übungen vorbereitet.

Mit jeder Meditation wuchs mein Interesse an der angebotenen Thematik. Ich stellte zu meiner Überraschung fest, dass ich einen natürlichen und angstfreien Zugang zu den angesteuerten Bewusstseinsebenen jenseits der physischen Realität fand, auch wenn die Wahrnehmungen anfangs sehr schwammig und nicht sehr präzise waren.

Umso gespannter lauschte ich den Berichten der anderen Teilnehmer, von denen einige bereits am ersten Tag sehr klare Wahrnehmungen hatten und sogar von Kontakten zu Verstorbenen sprachen. Natürlich kamen dabei Emotionen auf und es flossen hier und da auch Tränen. Aber die Stimmung war allgemein fröhlich und von einer sehr positiven Energie durchtränkt.

 

Sallys und mein Weg kreuzten sich im Laufe der Tage regelmäßig in den Pausen und bei den Mahlzeiten. Fast nebenbei bemerkte sie bei einer Tasse Kaffe, dass es zu einer Verbindung mit ihrem verstorbenen Mann gekommen war.

„Ich hatte eigentlich gar nicht damit gerechnet, aber in der letzten Mediation, ist mir John tatsächlich begegnet."

„Oh, Wow”, entgegnete ich. „Das freut mich für dich.”

Sallys Reaktion kam überraschend.

„Es klingt vielleicht etwas seltsam. Und ich bin natürlich sehr dankbar über die Begegnung mit John. Aber, um ehrlich zu sein, hatte ich gehofft, mit jemand anderem in Kontakt treten zu können.”

Bevor ich etwas erwidern konnte, wurde unser Gespräch jäh von einer anderen Teilnehmerin unterbrochen. Zu gerne hätte ich gewusst, wen Sally an Stelle ihres Mannes hatte treffen wollen.

 

Am späteren Abend stand eine Reise zu Fokus 27 auf dem Programm.  Der Ort, den Robert Monroe in seinem Buch Über die Schwelle des Irdischen hinaus als “der Park” bezeichnet. Eine nicht-physische Umgebung, in der sich neben dem Empfangsbereich für Neuzugänge Monroes Beschreibungen zufolge u.a. auch ein Zentrum für Regeneration und Heilung befindet.

Mit der bestimmten Absicht, dieses Heilzentrum zu erkunden, machte ich mich an diesem Abend auf den Weg. Vertrauensvoll und entspannt ließ ich mich von den Hemi-Sync® Frequenzen in das Energiefeld von Fokus 27 tragen. Dort angekommen bekräftigte ich noch einmal meine Absicht in Form einer Affirmation.

Folgend ein Auszug aus meinen Originalaufzeichnungen von 2007:

 

Ich stehe vor einer Glastür in einem Gebäude, das von einem wohligen Licht durchflutet wird. Um mich herum nehme ich Stimmen wahr, kann sie aber niemandem zuordnen. Die Tür öffnet sich in dem Moment, in dem ich den Gedanken fasse, sie öffnen zu wollen. Das Licht ist überall und in jedem Winkel. Egal wo ich hinsehe, nichts als Licht. Keine Schatten.

Intuitiv bewege mich auf einen Raum am hinteren Ende des Gangs zu. Meine Wahrnehmung ist sehr undeutlich. Alles wirkt verschwommen und schemenhaft. Intuitiv nehme ich den Raum als eine Art Behandlungszimmer wahr.

„Willkommen!”, höre ich eine Stimme sagen. Ich erwidere ich den Gruß, ohne zu wissen, von wem er kam. Dann wird plötzlich alles klar und die visuellen Eindrücke sind deutlicher.

 

In einem Bett an der Fensterseite des Raums liegt eine blasse Gestalt. Am Fußende steht ein Mann mit asiatischen Gesichtszügen, den ich als Arzt wahrnehme. Wie selbstverständlich begrüßt er mich und stellt sich als Dr. Phil vor. Er bittet mich freundlich aber bestimmt, die Behandlung, die er seinem Patienten geben wird, genau zu beobachten.

Dr. Phil geht in die Hocke, und hält seine Handflächen an die Fußsohlen des Patienten, ohne diese jedoch zu berühren. Ich nehme deutlich wahr, wie ein Energiestrom durch Hände von Dr. Phil austritt und durch die Fußsohlen des Patienten in dessen Körper eintritt. Der ganze Raum erhellt sich umgehend. Wenige Augenblicke darauf, bewegt der Patient seine Arme und Beine. Es kommt zu einem kurzen Austausch zwischen den beiden Männern, den ich nicht zu verstehen vermag. Beide machen einen sehr zufriedenen Eindruck.

 

Dr. Phil wendet sich mir zu und erklärt, dass die Energiebehandlung sehr intensiv und regenerierend für den Patienten war.

„Kann ich diese Art der Behandlung lernen und auf der Erde verabreichen?” will ich spontan wissen.

„Nein. Das würde kein physischer Körper überleben”, ist die Antwort, „aber ich kann dir gerne etwas beibringen, was du bedenkenlos anwenden kannst.”

Dr. Phil fordert mich auf, seinen Platz am Fußende des Betts einzunehmen. Intuitiv halte ich meine Hände an die Fußsohlen des Patienten und spüre, wie eine Spirale aus leuchtender Energie aus meinen Handflächen heraus bis in den Körper des Patienten zu fließen beginnt. Dr. Phil nickt mir ermutigend zu. „Sehr gut. Genauso”, höre ich ihn sagen. Die Behandlung dauert nur Sekunden.

 

Als ich mich aufrichte, steht ein zweiter Arzt im Raum. Ein sehr großer Mann mit auffallend blauen Augen und dichtem schwarzen Haar. Er scheint über meine Anwesenheit enorm erfreut zu sein.

„Ich bin David”, stellt er sich vor. Ich bin jetzt hier beschäftigt. Das kannst du ihr sagen. Mir geht es gut. Und ich liebe meine Arbeit.” Das Glücksgefühl, das David ausstrahlt wirkt ansteckend.

„Wem soll ich das sagen?” will ich wissen.

Ohne auf meine Frage zu antworten fährt David fort: „Wir behandeln hier vor allem die Neuzugänge, die zu Lebzeiten sehr krank waren oder durch einen Unfall ums Leben gekommen sind.”

Er streckt mir seine Hand entgegen und zeigt mir einen klobigen goldenen Ring mit einer Art Wappen drauf.

„Daran wird sie mich erkennen. Sag ihr meinen Gruß. Sag ihr, bei Dr. Dave ist alles in Butter.”

Ehe ich etwas erwidern kann, verschwimmt meine Wahrnehmung und es wird schwarz um mich herum. Ich spüre ein starkes Ziehen in meinem Kopf. Mein physischer Körper verlangt nach meiner vollen Aufmerksamkeit.

 

Als ich realisierte, dass ich mich wieder im Wachbewusstsein befand, griff ich umgehend zu Stift und Notizblock. „Bei Dr. Dave ist alles in Butter”, tönte es noch immer in meinem Kopf. So ein Quatsch!

Nachdem ich meine Aufzeichnungen beendet hatte, versuchte ich das Erlebte irgendwie einzuordnen. Ich wusste, es war kein Traum gewesen. Aber was war es dann?

 

Als die Gruppe sich zur Besprechung versammelte, nahm ich im Kreis der anderen Teilnehmer Platz. Sally, die mir gegenüber saß, winkte mir lächelnd zu. Nach Aufforderung der Trainer begann ich meine Erfahrung mit der Gruppe zu teilen - noch immer nicht sicher, ob nicht alles nur ein Traum war. Ich berichtete von Dr. Phil und von der Energieübertragung, die ich vornehmen durfte.

„Und dann war da noch ein anderer Arzt, der sich Dr. Dave nannte", erklärte ich zögernd und fügte nach einer kurzen Atempause lachend hinzu: „Bei Dr. Dave ist alles in Butter."

Sally hatte Mühe ihren spitzen Schrei zu unterdrücken. Sie setzte sich ruckartig auf und verließ eilig den Raum.

„Ich bin gleich wieder zurück!" tönte ihre Stimme aus dem Treppenhaus.

 

Sally war außer sich, als sie Minuten später mit einem Photo in der Hand wieder auftauchte. Als ich den schwarzhaarigen Mann mit den blauen Augen sah, bekam ich umgehend eine Gänsehaut.

„Das ist er. Das ist Dr. Dave", rief ich überrascht.

Sally schossen die Tränen in die Augen.

„Ich weiß”, sagte sie schluchzend. „Das ist mein Bruder. David war Onkologe. David ist vor drei Jahren an einer Blutkrankheit gestorben. Bei unserem letzten Telefonat sagte er: ‘Mach dir keine Sorgen, Schwesterherz. Bei Dr. Dave ist alles in Butter’."

 

Ich war sprachlos. Mit diesem Satz hatte David gleich zwei Menschen tief berührt: seine Schwester Sally, die auf ein Zeichen von ihm gehofft hatte und mich, einen völlig Fremdem, dessen Weltbild plötzlich ernsthaft zu schwanken begann.

 

Als ich Sally anschließend noch von dem goldenen Ring berichtete, den ihr Bruder mir gezeigt hatte, flossen die Tränen wie ein Wasserfall. Es war der Ring von Davids Bruderschaft aus Studienzeiten, den er bis zu seinem Tod getragen und Sally vererbt hatte.

 

*

 

Wie wichtig der Kontakt zu unseren Liebsten jenseits der physischen Welt ist, wurde mir erst im Laufe der letzten Jahre wirklich bewusst. Natürlich kann so eine Begegnung, wie David und ich sie teilten, eine enorm heilende Wirkung auf die Hinterbliebenen haben. Aber auch für diejenigen, die ihre physische Hülle zurückgelassen haben, ist es enorm wichtig, losgelassen zu werden, damit sie ihre evolutionäre Entwicklung fortsetzen können - zum Wohle aller. Ein Aspekt, den wir in unserem Workshop "Into the Light - Reise ins Licht" genauer betrachten.

0 Kommentare

AKE Erfahrungsbericht eines Workshopteilnehmers

Ich freue mich immer ganz besonders, wenn sich Teilnehmer nach einem Workshop melden, um Feedback zu geben oder auch um ihre Erfahrungen mit mir zu teilen. Einige dieser Erfahrungsberichte werde ich ab sofort mit Zustimmung des jeweiligen Verfassers in meinem Blog veröffentlichen. Den folgenden Bericht fand ich besonders inspirierend, weil Holger eine Technik aus unserem Kurs "Mindful Manifestation" genutzt hat, um sich für eine AKE zu "programmieren". An dieser Stelle möchte ich mich bei Holger ganz herzlich für seinen ausführlichen Beitrag bedanken. Viel Spaß beim Lesen!

 

AKE Erfahrungsbericht von Holger W.,

 

„Nach meinem AKE Workshop mit Oliver war ich hochmotiviert, die erlernten Techniken zu Hause anzuwenden. Mir war schon klar, dass ich mich erst “einpendeln” musste. Die Menge an Informationen und Erfahrungen aus dem Workshop wollten erst einmal verarbeitet werden. Ich habe nach dem Workshop ca. 2 Wochen gar nicht mit Hemi-Sync geübt. Ich hab auch keine Bücher mehr zum Thema gelesen, um keine falschen Erwartungen zu schüren. Davor hatte Oliver die Teilnehmer schon vor seinem Workshop eingehend gewarnt.

 

Da ich bereits 2016 den Manifestationskurs (Mindful Manifestation) bei Oliver besucht hatte, habe ich mir die dort erlernten Werkzeuge noch einmal vorgenommen. Immerhin habe ich bereits erfolgreich einen neunen Job manifestiert, warum dann nicht auch eine AKE, dachte ich mir.

 

Ich habe mit der Fokus 15 CD aus der Gateway Serie gearbeitet und mir ganz genau im Detail vorgestellt, wie es sich anfühlen würde, den physischen Körper zu verlassen. Diese Übung habe ich über 4 Wochen hinweg jeweils 2x pro Woche gemacht. Nebenbei habe ich aber auch noch die ein oder andere Hemi-Sync Übung aus William Buhlmans Serie "Out of Body Techniques" verwendet, einfach um das Thema so zu unterstützen.

 

Oliver sagt in seinen Workshops immer sehr deutlich, dass eine klare und authentische Absicht die halbe Miete ist. Egal ob bei AKE oder Manifestationsübungen.

Ich habe mir die Mühe gemacht, meine eigene Absicht noch einmal genau zu überprüfen, indem ich mich ernsthaft gefragt habe, warum ich eigentlich diese bestimmte Erfahrung in mein Leben rufen möchte. Meine Gedanken dazu habe ich aufgeschrieben und dabei festgestellt, dass ich mir im Grunde gar nicht so sicher war, was meine eigentliche Motivation ist. Es hat dann noch ein paar Tage gedauert, bis ich zu einem Ergebnis gekommen bin, das sich "richtig" anfühlte. Ich glaube, dieser Schritt war aus heutiger Perspektive betrachtet ganz wichtig, weil er mir selbst Klarheit gegeben hat.

 

Kurz darauf spürte ich eines Abends beim Einschlafen eine Art Vibration. Ich versuchte den Zustand so gut wie möglich zu halten. Aber dann kam irgendwann Panik auf, weil die Vibrationen immer stärker wurden und dann war ich plötzlich wieder hellwach. Ich bin in dieser Nacht gegen 4 Uhr zum ersten Mal aufgewacht. Anstatt mich wieder umzudrehen und einzuschlafen, versuchte ich mich noch einmal an das Gefühl der Vibration vom Vorabend zu erinnern. Das funktionierte auch erstaunlich gut. Die Vibration begann, wurde immer intensiver und wenige Sekunden später rollte ich dann fast automatisch aus dem Bett. Dabei hörte ich ein enorm lautes Zischen.

 

Obwohl es  in meinem Schlafzimmer stockdunkel war, konnte ich “sehen”. Aber nichts sah aus wie vorher. Es schien sehr hell zu sein, aber die Farben und Formen um mich herum haben mich total irritiert. Ich hatte das Gefühl, neben meinem Bett zu schweben, mich aber nicht wirklich bewegen zu können. Dann spürte ich plötzlich eine Art Sog und alles um mich herum war dunkel. Ich befand mich wieder in meinem physischen Körper. Ich hatte Mühe Luft zu holen und mein Herz schlug auf Hochtouren. An Schlaf war gar nicht mehr zu denken. 

 

Zwei Tage später bin ich wieder früh morgens wachgeworden und habe die Vibration erneut gespürt. Ich kann es nicht wirklich erklären, aber es fühlte sich fast wie ein leichter elektrischer Strom an, der durch meinen Körper floss. Oliver hatte im Workshop erklärt, dass es wichtig sei, die Aufmerksamkeit vom physischen Körper weg zu lenken. Mann sollte möglichst schnell in einen anderen Raum projizieren, wenn man das Gefühl hat, seinen Körper verlassen zu haben. Nach einigen erfolglosen Versuchen in den folgenden Nächten, hatte ich dann mein erstes Erfolgserlebnis. Die Vibration stellte sich ein, ich setzte die Absicht, vor die Haustür zu projizieren und plötzlich stand ich mitten im Vorgarten. nach wenigen Sekunden fand ich mich zwar in meinem physischen Körper wieder, aber immerhin hatte ich es bis vor die Haustür geschafft.

 

Viel weiter bin ich auch noch nicht gereist. Da sind anscheinend noch ein paar versteckte Ängste am Werk, die mich von den großen Reisen abhalten. Manchmal weiß ich auch gar nicht genau, wo ich eigentlich bin. Die Wahrnehmung im Zustand der Außenkörperlichkeit ist tatsächlich etwas seltsam. Ich habe schon rote Bäume gesehen und grüne Wolken. Und wenn ich anfange, diese Wahrnehmungen zu analysieren, "schieße" ich oft wieder in den physischen Körper zurück.

 

Ach so. Was wichtig ist zu erwähnen: die hier beschriebene Erfahrung habe ich ohne Hemi-Sync gemacht. Aber ich bin mir sehr wohl bewusst, dass Hemi-Sync zur Konditionierung meines Gehirns beiträgt und deshalb nutze ich die Aufnahmen nach wie vor.

 

Inzwischen kann ich den Zustand der Vibration sehr gut herbeiführen. Am besten Nachts, wenn ich nach der ersten Runde Schlaf gut ausgeruht bin. Jetzt muss ich nur noch daran arbeiten, die Erfahrungen kontrollierter zu steuern. Es bleibt in jedem Fall spannend.

 

Vielen Dank, Oliver, für deine wirklich Spannenden Kurse, die mir sehr geholfen haben, mein Leben interessanter und vielschichtiger zu gestalten. Als besonders hilfreich habe ich den Manifestaitonskurs empfunden. Ich nutze die Techniken inzwischen jeden Tag."

 

Ich habe Holger eingeladen, seine Erfahrungen und Tipps auch in Zukunft mit uns zu teilen. Wir dürfen uns also auf weitere Berichte von ihm freuen.

3 Kommentare

Was kann ich tun, um Außerkörperliche Erfahrungen zu begünstigen?

Das ist eine Frage, die ich immer wieder gestellt bekomme. Es gibt leider keine universelle Antwort, die für alle Menschen gleichermaßen gilt. Jeder Mensch ist verschieden und jede AKE ist unterschiedlich. Ganz wichtig ist aus meiner Perspektive die Formulierung einer klaren Absicht. Was sind deine persönlichen Beweggründe? Warum suchst du diese Art von Erfahrung? Wie wird eine AKE dein Leben verändern? Hilfreich ist, Antworten auf diese Fragen schriftlich auszuformulieren.

Nicht ohne Grund hat Robert Monroe mit einer sehr deutlichen Affirmation gearbeitet, als Teil seines Vorbereitungsprozesses, den er vor jeder Übung konsequent durchlief. Die von ihm formulierte “Gateway Affirmation” lässt sich in vier verschiedene Abschnitte aufteilen. 

“Ich bin mehr als mein physischer Körper.”

Dies ist der erste und gleichzeitig auch der wichtigste Punkt der Affirmation. Diese Annahme gilt als Grundlage. Hast du Zweifel daran, mehr als nur ein physischer Körper zu sein, stehst du von Anfang an auf wackeligen Beinen und hast keinen soliden Ausgangspunkt für deine Erkundungsarbeit. Es ist enorm wichtig, dass du mit den Worten, die deine Absicht widerspiegeln, in Resonanz stehst.

“Weil ich mehr bin als physische Materie, wünsche ich mir zutiefst, zu wachsen, zu erfahren, solch höhere Energien und Energiesysteme kennenzulernen, zu verstehen, zu lenken und zu nutzen, wie es für mich und diejenigen, die mir nahe stehen, segensreich und förderlich ist.”

Im zweiten Abschnitt der Gateway Affirmation beschreibt Robert Monroe seinen Wunsch. Auch dafür wählt er sehr präzise Worte und inkludiert am Ende des Abschnitts die Aussage: …, “wie es für mich und diejenigen, die mir nahe stehen, segensreich und förderlich ist.” Dieser Satz könnte theoretisch auch lauten: … “zum Wohle Aller.” Ist dein tiefer und authentischer Wunsch, eine außerkörperliche Erfahrung zu haben, kannst du dies entsprechend formulieren. Z.B. mit den Worten: “Ich wünsche mir zutiefst, eine außerkörperliche Erfahrung zu machen und ich vertraue darauf, dass mir dies mit Leichtigkeit und zum Wohle Aller gelingt.”

“Ich wünsche mir zutiefst die Hilfe und die Zusammenarbeit, die Unterstützung und das Verständnis derjenigen Individuen, deren Weisheit, Entwicklung und Erfahrung der meinen gleich oder größer sind.”

Robert Monroe hat seine geistigen Helfer (auch Geisthelfer oder Spirit Guides) stets in seine Arbeit einbezogen und damit auch ganz bewusst seine Beziehung zu diesen Individuen gepflegt. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie wichtig diese Unterstützung in nicht-physischen Umgebungen ist. Schließlich bewegen wir uns im außerkörperlichen Zustand abseits unserer gewohnten Realität und stoßen oft schnell an unsere Grenzen, was die Navigation innerhalb der unterschiedlichen Ebenen angeht. Die Bitte um geistige Führung - was oder wen immer du dafür hältst - sollte also einen Platz in deiner Affirmation finden.

Am Ende jeder Affirmation steht der Ausdruck von Dankbarkeit. Hier geht es nicht darum, die richtigen Worte zu finden. Viel wichtiger ist es, ein Gefühl von Dankbarkeit zu generieren. Dankbarkeit, ähnlich wie auch Liebe, sind Energieformen mit hoher Schwingungsfrequenz, die unseren nicht-physischen Motor zum Laufen bringen. Um ein Gefühl von Dankbarkeit zu generieren, hilft es, sich an eine Situation zu erinnern, in der du Dankbarkeit empfunden und/oder von Herzen zum Ausdruck gebracht hast.

Es ist wichtig, sich bei der Formulierung einer Affirmation auf positive Aspekte zu konzentrieren und negative Formulierungen zu vermeiden. Hier ein Beispiel, wie deine Affirmation NICHT aussehen sollte:

“Ich habe keine Angst im Dunkeln und werde keinen bösen Geistern begegnen.”

Diese Wortwahl wirkt stimulierend auf unsere negativen Gefühlsmuster. Besser formuliert würde diese Affirmation wie folgt klingen:

“Ich bewege mich stets im Licht, umgeben von Individuen, die mir liebend und unterstützend zur Seite stehen.”

Mehr zu Thema - Affirmationen richtig erstellen - findest du unter http://secret-wiki.de/wiki/Affirmationen.

Dein letzter bewusster Gedanke sollte ein kurzes Mantra sein, dass du im Geiste mehrmals wiederholst: "Ich habe jetzt eine außerkörperliche Erfahrung! - Ich habe jetzt eine außerkörperliche Erfahrung..." 

0 Kommentare

Warum sollte man sich mit Außerkörperlichen Erfahrungen beschäftigen?

 

von Patty Ray Avalon. (frei übersetzt von Oliver Tappe)

Die langjährige Monroe Institute Trainerin und Co-Trainerin von AKE Experte William Buhlman bringt es auf den Punkt:

 

Was haben bewusste AKE für einen Nutzen?

 

Die Existenz des Monroe Instituts verdanken wir Bob Monroes Neugier und seinen persönlichen Außenkörperlichen Erfahrungen, die 1958 spontan begannen. Seinerzeit war über das Phänomen nicht viel bekannt. Deshalb gründete Bob das berühmte Monroe Institut, welches sich bis zum heutigen Tag mit der Erforschung und der Lehre von erweiterten Bewusstseinszuständen beschäftigt, von denen AKE ein bedeutender Teil sind. Aber was haben AKE überhaupt für einen Nutzen?

 

Außerkörperliche Erfahrungen bringen wichtige Informationen über unser Dasein als multidimensionale Wesen mit sich. Im Kern dieser Erfahrungen steht das Erleben des wahren Selbst. AKE tragen uns weit über die Grenzen der fünf physischen Sinne hinaus. Wir bekommen die Möglichkeit, uns höheren Aspekten des eigenen Selbst zu öffnen.

 

Das Üben von AKE bringt großen Nutzen mit sich. Hier eine Auflistung der Aspekte, die William Buhlman, der bereits vier Bücher zum Thema verfasst hat, als besonders positiv sieht:

 

  • Persönliche Verifikation der eigenen Unsterblichkeit
  • Abnehmende Angst vor dem physischen Tod
  • Verstärkte übersinnliche Fähigkeiten
  • Ein besseres Verständnis des eigenen Selbst
  • Spontane Heilung

 

Es wurde im Laufe der letzten Jahrzehnte sehr viel Material von erfahrenen AKE-Praktikern veröffentlicht. Beim Studieren dieser Schriften stößt man immer wieder auf Parallelen und Überschneidungen. Es scheint, dass AKE in verschiedene Arten kategorisiert werden können. Zwar gibt es gibt es hier und da Unterschiede in den Erfahrungsberichten, aber im Grunde kann man heute sehr klar zwischen zwei Arten von AKE differenzieren.

 

Zuerst gibt es den klassischen Typ, der sich durch folgende Merkmale auszeichnet:

  • Einem Gefühl der bewussten Trennung vom physischen Körper. Es scheint, als hättest du einen voll ausgebildeten Energiekörper, der unabhängig und abseits vom physischen Körper existiert.
  • Bei etwa 70% der AKE gehen dem eigentlichen Phänomen Schwingungszustände voraus. Diese Schwingungsempfindungen beinhalten Kribbeln, Schütteln, Rauschen, Klatschen, Klopfen, Schaukeln und/oder ein Gefühl von Glückseligkeit.
  • Wahrnehmungen sind zunächst denen in der physischen Realität ähnlich und beinhalten das Sehen, das Hören oder das Fühlen einer erkennbaren (Um-)Welt. Oft führt diese erste Stufe der Projektion in die ätherische Ebene, die Bob Monroe als “Locale 1” bezeichnet. Jenseits dieser Ebene befinden sich dann die astralen Ebenen (Locale 2). Um sich diesen Ebenen öffnen zu können und um sie zu erkunden, ist es notwendig, eine Kontrolle über das fokussierte Bewusstsein zu erlangen.

Das bewusste Erleben einer klassischen AKE gibt uns die außerordentliche Bestätigung, dass wir in der Tat mehr sind, als nur ein physischer Körper. Wir können sicher sein, dass uns unsere Phantasie keinen Streich gespielt hat. Oder, wie Bob Monroe es auszudrücken liebte: wir verwandeln Glauben durch direkte Erfahrung in Wissen.

 

Dann gibt es noch die 'andere Art' von AKE. 

Sie beruht auf einem erweiterten Bewusstsein des Selbst, bei dem jegliches Bewusstsein für den Körper schwindet.

 

Aus individueller Wahrnehmung wird ein Punkt puren Bewusstseins. Das mentale Bewusstsein, die Aufmerksamkeit, dehnt sich aus und kann an einen anderen Ort, in einer anderen Zeit oder in einer anderen Erfahrung fokussiert werden.

 

Diese "andere Art" von AKE zeichnet sich aus durch:

  • selteneres Auftreten des Schwingungszustands
  • schwindendes Bewusstsein für das körperliche Selbst
  • das Erlebnis, zu purem Bewusstsein zu werden
  • die Wahrnehmung, zunächst “Hier” und dann ganz plötzlich “Dort” zu sein.
  • lebensverändernde Interaktionen in nicht-physischen Umgebungen.
  • alle positiven Merkmale, die auch klassische AKE ausmachen.

Egal für welchen Ansatz Du dich entscheidest, außerkörperliche Zustände bieten eine Vielfalt von Möglichkeiten zur persönlichen Entwicklung:

  • Greife auf Informationen aus dem größeren Bewusstseins-System zu.
  • Erforsche und nimm Kontakt zu deinem multidimensionalen und zu deinem hören Selbst auf.
  • Interagieren mit nicht-physischen Wesen in vielen verschiedenen Dimensionsebenen.
  • Erlebe und erfahre selbst, dass du mehr bist, als dein physischer Körper.
  • Übe dich in Fernwahrnehmung ohne die Begrenzung durch Zeit und Raum. (Remote Viewing)
  • Erkunde die Möglichkeiten, dich und andere zu heilen.
  • Verändere die Zukunft oder die Vergangenheit.

 

Das Üben von selbstinitiierten und kotrollierten AKE kann zu einer lebenslangen Praxis werden, die dein Leben enorm bereichern kann.

 

Mehr über dieses spannende Phänomen erfährt ihr in unserem Workshop "Außerkörperliche Erfahrungen und Wahrnehmungen" mit Hemi-Sync®".

1 Kommentare

AKE - Teilprojektion

Die Reise ist das Ziel

Ich liege in meiner CHEC-Unit* im Nancy Penn Center des Monroe Institute und lausche den Worten, die durch meinen Kopfhörer dringen. Obwohl die Stimme von Robert Monroe mich auffordert, zu entspannen, versuche ich wieder einmal krampfhaft, meinen Körper zu verlassen. Immerhin habe ich einen Haufen Geld für diesen Kurs bezahlt und nun darf ich wohl auch erwarten, dass etwas passiert. Nicht umsonst habe ich die vielen Bücher über außerkörperliche Erfahrungen gelesen und mich intensiv auf diesen Workshop vorbereitet. - Aber es will einfach nichts passieren. Mein selbstgenerierter Frust nimmt mehr und mehr Raum ein. Ich resigniere.

Irgendwann sagt die Stimme aus dem Kopfhörer: „Du kehrst nun wieder ins Wachbewusstsein zurück”.

 

Als wäre ich je woanders gewesen.

 

Leicht genervt öffne ich die Augen. Es ist stockdunkel. Ich strecke den linken Arm in die Höhe und taste nach dem Lichtschalter, der sich etwa einen Meter oberhalb der Matratze an der Innenwand der CHEC-Unit befindet. Mir ist dieser Schalter sehr vertraut, da ich ihn bereits viele Male bedient habe. Diesmal greifen meine Finger jedoch ins Leere. Besser gesagt, sie greifen in einen für mich undefinierbaren Raum. 

Ich bin irritiert und verwundert. Meine Hand spürt keinerlei Widerstand. Ich halte für einen Moment inne und werde mir plötzlich bewusst, dass sich die Hand - rein geographisch betrachtet - mitten in der mit Holz verkleideten Wand befindet. Als ich realisiere, was geschieht, spüre ich, wie mein Arm zurückschnellt und mein ganzer Körper in sich zusammenzuckt. Ich wage kaum zu atmen, so erschrocken bin ich. “Was, zum Teufel, war das?"

 

Erst jetzt bemerke ich, dass mein linker Arm unter der Bettdecke liegt - genau dort, wo ich ihn zu Beginn der Hemi-Sync® Übung platziert hatte.

 

Teilprojektion ist die fachgerechte Beschreibung für den Zustand, den ich am 12. November 2000 zum ersten Mal bewusst wahrgenommen habe. Ich war im Anschluss daran ebenso aufgeregt, wie begeistert. Und an diesem Tag nahm auch meine Ungeduld ein Ende. Mir wurde deutlich, dass ich Erfahrungen dieser Art nicht forcieren kann. Also beschloss ich, die restlichen Tage meines Aufenthalts am Institut zu genießen und meine Erwartungen ganz einfach loszulassen.

Keine 24 Stunden später erlebte ich eine weitere Teilprojektion. Diesmal erschrak ich nicht so heftig. Schritt für Schritt tatstete ich mich von dort an vor, bis ich ein knappes Jahr später tatsächlich eine bewusste Vollprojektion erlebte.

Mit etwas mehr Disziplin hätten meine Übungen sicher schon viel eher zum gewünschten Erfolg geführt. Aber ich habe die Reise genossen, weil ich unterwegs sehr spannende Erfahrungen anderer Art machen durfte.

 

AKE lassen sich auf verschiedene Arten erleben. Neben der klassischen Variante, die den bewussten Austritt aus dem physischen Körper als Merkmal beinhaltet, ist auch eine Re-Fokussierung des Bewusstseins ein alternativer Ansatz, den Robert Monroe als “Phasing” bezeichnete. (Siehe auch Blogeintrag zum Thema Phasing )

 

*CHEC-Unit = Controlled Holistic Environmental Chamber. Ein schallisolierter kleiner Raum mit Matratze, indem die Kursteilnehmer sowohl ihre Übungen machen, als auch übernachten.

0 Kommentare