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AKE - Ein Teilnehmer berichtet von seinem ersten Erfolgserlebnis

Der folgende Erfahrungsbericht stammt von Andi, der Anfang des Jahres unseren AKE Spezial Workshop besucht hat. In Abstimmung mit Andi wurde der Bericht minimal gekürzt. An dieser Stelle, vielen Dank dem Autor! Wir freuen uns auf weitere Aufzeichnungen von ihm.

 

„Ich finde es schwierig, meine Gedanken und meine Erfahrungen in Worte zu fassen, da alles, was ich erlebt habe, außerhalb der Norm, die Worte zu beschreiben vermögen, stattgefunden hat. Und doch war meine erste AKE so prägend, dass ich sie gerne teilen möchte. Zunächst möchte ich aber einen Dank an Oliver aussprechen, der mir auch nach meiner Teilnahme an seinem Workshop mit guten Ratschlägen zur Seite stand. Das ist sicher nicht selbstverständlich,

 

Da ich im Schichtdienst arbeite, folge ich keinem normalen Tagesablauf. Vor einigen Monaten habe ich mich komplett auf Nachtschicht setzen lassen, um den ständigen Wechsel der Schichten zu umgehen.

 

Oliver hatte im Workshop allen Teilnehmern geraten, früh morgens zu üben. Aber nach einer Nachtschicht fühle ich mich einfach nicht in der Lage zu meditieren, ohne gleich einzuschlafen. Die Idee, jeden Tag um die selbe Zeit zu üben, schien mir aber schon sehr sinnig. Da ich in der Regel von 10 Uhr bis ca. 17 Uhr schlafe, ist meine beste Übungszeit unmittelbar nach dem Aufwachen am späten Nachmittag. Ich fühle mich dann ausgeruht und habe genügend Zeit, bis meine Schicht beginnt.

 

Olivers Rat war, die Hemi-Sync Übungen nicht zu variieren, sondern möglichst für eine geraume Weile mit ein und derselben Übung am Ball zu bleiben. Das war insofern eine Herausforderung, weil ich mich Anfangs nicht für eine bestimmte Übung entscheiden konnte. Ich habe einige Tage dafür gebraucht und mich schließlich für die Aufnahme “Freie Übung im Fokus 10” aus der Gateway Serie entschieden. Allerdings hatte Oliver auch eine Chakra Übung empfohlen, die ich zusätzlich zwischendurch gehört habe. Diese aber zu einer anderen Tageszeit, manchmal in der Pause im Job und auch nur nach Bedarf.

 

Bei “Freie Übung im Fokus 10” habe ich gedanklich mit einer Technik von William Buhlman geübt. Sie heisst “Target Technique” und stammt aus seiner Hemi-Sync Serie “Out of Body Techniques”. (Bei der Übung geht es darum, gedanklich ein bestimmtes Ziel anzusteuern unter Vorgabe einer deutlichen Absicht.)

 

Die ersten Male bin ich regelmäßig beim Üben eingeschlafen. Wahrscheinlich lag es daran, dass es keine verbale Begleitung während der Übung gibt und ich das “Skript” sozusagen im Kopf abspielen musste. Nach Rücksprache mit Oliver habe ich meine Liegeposition variiert, mein Skript modifiziert und bin fortan wach geblieben.

 

Nach 14 Tagen war ich bereits soweit, dass ich den Fokus 10 Zustand schon auf Kommando einnehmen konnte. Kaum habe ich die Kopfhörer aufgesetzt, war ich schon super entspannt. Richtig cool. Das hat mir auch gezeigt, dass eine Konditionierung stattfindet und mein  Körper-Geist System die Fähigkeit hat, diesen Zustand jederzeit und auch ohne Hilfsmittel - in diesem Fall Hemi-Sync - einzunehmen.

 

Leider ist aber auch Frust immer wieder ein Thema für mich gewesen. Und je mehr Tage ins Land zogen, desto mehr hatte ich damit zu kämpfen, meine Erwartungshaltung zu drosseln. In der dritten Woche habe ich mich beim Üben dabei erwischt, den Prozess “forcieren” zu wollen. Dadurch wurde auch mein Gedankenapparat immer aktiver. Am 19. Tag war es so schlimm, dass ich beschloss, eine Hemi-Sync Pause einzulegen und mal eine Woche nichts zu machen.

 

Mein Wunsch, eine bewusste AKE zu erleben war aber so groß, dass ich vor dem Schlafen gehen immer wieder meine Absicht formuliert und mir vorgestellt habe, wie es sich wohl anfühlen würde, wenn sich mein Bewusstsein von meinem physischen Körper trennt.

 

Am 22. Tag bin ich wie immer gegen 10 Uhr eingeschlafen. Allerdings lag ich an diesem Vormittag nicht in meinem Bett, sondern auf der Couch im Wohnzimmer, weil ich das Schafzimmer am Tag zuvor gestrichen hatte und die Farbe noch immer etwas seltsam roch. Ich kann im Nachhinein gar nicht genau sagen, wann ich mir meiner Erfahrung voll bewusst wurde, aber in meiner Erinnerung begann die AKE mit einem Ziehen in den Füßen. Mein ganzer Körper vibrierte wie unter Strom. Es war aber nicht unangenehm, nur neu. Es fühlte sich auch an, als würde jemand an meinen Füßen ziehen. Und ganz plötzlich konnte ich meinen physischen Körper überhaupt nicht mehr fühlen. Er war einfach weg. Besser kann ich es nicht beschreiben.

 

Ich sah die Deckenlampe aus meiner Perspektive und dachte: „Komisch, die hängt doch sonst nicht so schief”. Ich streckte meinen “Arm” aus und stellte überrascht fest, dass ich mich dabei mühelos aufrichtete und über dem Boden schwebte. Das Licht im Raum war sehr, sehr grell und ich konnte nur die Umrisse der Möbel sehen. Ich nahm auch mehrere Gestalten oder Wesenheiten in meiner Wohnung wahr. Ich hatte aber keine Angst. Irgendwie wusste ich, dass sie gekommen waren, um mir zu helfen. Ich kann nicht einmal genau sagen, ob ich sie tatsächlich “gesehen” habe oder einfach intuitiv wahrgenommen habe. Aber ich wusste, sie sind da und alles ist gut.

 

Mein erster klarer Gedanke war: „Weg hier! Weg von meinem physischen Körper.” Ich hatte den Gedanken kaum ausformuliert, da geriet ich in eine Art Strudel aus Energie und verlor meine Wahrnehmung von Richtung und Raum. Ich bewegte mich schneller und schneller, bis alles um mich herum ganz plötzlich zu einem Halt kam. Eine nicht-physische Vollbremsung sozusagen.

 

Ich fand mich in einem geschlossenen Saal wieder, inmitten einer Veranstaltung. Jemand hielt eine Rede vor hunderten von Energiewesen. Ich denke, dass es ein Mann war, der redete, da die Stimme eher dunkel und rau klang. Ich konnte seine Stimme ganz deutlich wahrnehmen. Aber die Worte waren fremd. Ich verstand rein gar nichts. Die anderen Anwesenden schienen dieses Problem nicht zu haben, wie ich aus ihren Reaktionen deuten konnte.

 

Ich schaute dem Redner einige Zeit zu, bis sich spontan jemand zu mir umdrehte und ganz überrascht fragte: „Wie bist du hierher gekommen?”

Für einen Moment bekam ich Panik und dachte: „Ich will zurück in mein Bett! - Jetzt sofort. Zurück ins Bett!” 

 

Ohne Vorwarnung wurde ich erneut in den Energiestrudel gesaugt und befand ich mich Sekunden später wieder in meinem Schlafzimmer.

 

Das Licht war immer noch ebenso grell wie zuvor, aber ich konnte zumindest Bett und Schrank erkennen. Nur eines fehlte: mein physischer Körper. So sehr ich mich auch anstrengte ihn zu finden, er war einfach nicht an seinem Platz. Die Energie meiner aufkommenden Angst veränderte die gesamte Atmosphäre im Raum. Aus grellem Licht wurde eine Art graue Brühe. Und an dieser Stelle stoße ich an meine Grenzen. Manche Dinge sind ganz einfach nicht in Worte zu fassen. Es ging auch alles so schnell. Das Suchen, die Angst, die Veränderung der Energie… 

 

Mir kamen die Wesenheiten wieder in den Sinn. Wo waren sie? „Hilfe!" Noch während ich meinen Gedanken formte, wurde ich blitzschnell ins Wohnzimmer katapultiert, wo sich mein Bewusstsein wieder mit dem physischen Körper vereinte. Ich spürte einen Ruck. Ein starkes Zucken. Als ich die Augen aufschlug, dauerte es eine Weile, bis ich begriffen hatte, was geschehen war.

 

So hatte ich mir die AKE ganz sicher nicht vorgestellt. Gleichzeitig war ich aber aufgeregt und froh, dass überhaupt etwas passiert war. Meine Erfahrung liegt jetzt knapp drei Monate zurück und ich habe seitdem sehr konsequent geübt und bereits mehrere AKE erlebt. Mein Fazit: Es ist nicht wirklich schwer “rauszukommen”. Meine große Herausforderung ist die Navigation. Ich würde meine Erfahrungen gerne noch bewusster steuern können. Aber ich weiß auch, dass es ein Prozess ist, der Zeit und Training braucht. Und das macht es ja auch spannend.

 

Eine Anmerkung noch: Viele AKE Kollegen und Autoren beschreiben, dass sie sich während ihrer Erfahrung in einem Energie-, bzw. Astralkörper wahrnehmen. Das ist bei mir nicht der Fall. Ich scheine weder Arme noch Beine zu haben, wenn ich "draußen" bin. 

 

Ich übe meine AKE inzwischen nur noch ohne Hemi-Sync®. Allerdings nutze ich bestimmte Hemi-Sync® Aufnahmen, die mir von Oliver empfohlen wurden, um mein Körper-Geist System in gesunder Balance zu halten, für Energie- und Heilarbeit und um die Verbindung zu meinen Geisthelfern zu stärken."

 

Anmerkung von Oliver:

Andis Beschreibungen kann ich sehr gut nachvollziehen. Alle Aspekte seiner Erfahrung sind mir bestens vertraut. Die Vibrationen, der Strudel, plötzliche Ortswechsel, die verzerrte Wahrnehmung einer vertrauten Umgebung und nicht zuletzt die u.U. überraschten Reaktionen von nicht-physischen Wesenheiten, wenn es zu Begegnungen kommt. Vielen Dank, Andi. Weiter so. Mit der Zeit werden die Erfahrungen sicher noch vielschichtiger und verständlicher.

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